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Gmina Rudnik (Powiat Raciborski)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Gmina Rudnik
Wappen der Gmina
Gmina Rudnik (Polen)
Gmina Rudnik (Polen)
Gmina Rudnik
Basisdaten
Staat: Polen Polen

Woiwodschaft: Schlesien
Powiat: Raciborski
Geographische Lage: 50° 7′ N, 18° 11′ OKoordinaten: 50° 7′ 0″ N, 18° 11′ 0″ O
Einwohner:
(1. Jan. 2024)[1]
Postleitzahl: 47-411
Telefonvorwahl: (+48) 32
Kfz-Kennzeichen: SRC
Wirtschaft und Verkehr
Straße: RacibórzOpole (DK 45)
Nächster int. Flughafen: Flughafen Katowice
Gmina
Gminatyp: Landgemeinde
Gminagliederung: 14 Schulzenämter
Fläche: 73,87 km²
Einwohner: 4804
(1. Jan. 2024)[1]
Bevölkerungsdichte: 65 Einw./km²
Gemeindenummer (GUS): 2411082
Verwaltung (Stand: 2018)
Wójt: Piotr Rybka
Adresse: ul. Kozielska 1
47-411 Rudnik
Webpräsenz: www.gmina-rudnik.pl

Die Gmina Rudnik ist eine Landgemeinde im Powiat Raciborski der Woiwodschaft Schlesien in Polen. Ihr Sitz ist das gleichnamige Dorf (deutsch Rudnik) mit etwa 900 Einwohnern.

Die Landgemeinde grenzt im Norden an die Woiwodschaft Opole (Oppeln). Ihre Nachbargemeinden sind Baborów, Cisek, Kuźnia Raciborska, Nędza, Pietrowice Wielkie, Polska Cerekiew und die Kreisstadt Racibórz (Ratibor).

Die Gemeinde hat eine Fläche von 73,9 km², davon werden 85 % land- und 7 % forstwirtschaftlich genutzt.

Die Gemeinde besteht seit 1973 und gehörte von 1975 bis 1998 zur Woiwodschaft Kattowitz.

Nach einer positiven Abstimmung im März 2016 plant die Landgemeinde, zweisprachige Ortsbezeichnungen einzuführen. Das Dorf Łubowice mit dem Eichendorffzentrum trägt schon den amtlichen deutschen Namen Lubowitz.[2]

Die Landgemeinde Rudnik gliedert sich in folgende Dörfer mit einem Schulzenamt:

Kleinere Siedlungen sind Dolędzin (Dollendzin; 1936–1945 Ludwigstal O.S.) und Folwark.

Gemeindevorsteher

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An der Spitze der Verwaltung steht der Gemeindevorsteher. Seit 2006 war dies Alojzy Pieruszka, der 2018 nicht mehr antrat. Bei der turnusmäßigen Wahl im April 2024 wurde folgendes Ergebnis ermittelt:[3]

  • Piotr Rybka (Wahlkomitee „Gemeinsam für die Gemeinde“) 63,2 % der Stimmen
  • Jan Badurczyk (Wahlkomitee „Dialog und Zuverlässigkeit“) 36,8 % der Stimmen

Damit wurde Amtsinhaber Rybka bereits im ersten Wahlgang wiedergewählt.

Bei der turnusmäßigen Wahl im Oktober 2018 gab es folgendes Resultat:[4]

  • Piotr Rybka (Wahlkomitee „Gemeinsam für die Gemeinde“) 78,3 % der Stimmen
  • Robert Fiołek (Wahlkomitee Alojzy Pieruszka) 21,7 % der Stimmen

Damit wurde Rybka bereits im ersten Wahlgang zum neuen Gemeindevorsteher gewählt.

Der Gemeinderat von Rudnik besteht aus 15 Mitgliedern, die in Einpersonenwahlkreisen gewählt werden. Bei der Wahl 2024 wurde folgendes Ergebnis ermittelt:[5]

  • Wahlkomitee „Gemeinsam für die Gemeinde“ 52,6 % der Stimmen, 7 Sitze
  • Wahlkomitee „Dialog und Zuverlässigkeit“ 40,6 % der Stimmen, 6 Sitze
  • Wahlkomitee „Unsere Gemeinde“ 4,1 % der Stimmen, 1 Sitz
  • Wahlkomitee „Entwicklung über die Grenzen hinaus“ 2,7 % der Stimmen, 1 Sitz

Bei der Wahl 2018 verteilten sich die Stimmen wie folgt:[6]

  • Wahlkomitee „Gemeinsam für die Gemeinde“ 58,5 % der Stimmen, 11 Sitze
  • Wahlkomitee Alojzy Pieruszka 24,3 % der Stimmen, 3 Sitze
  • Wahlkomitee „Vereinigte Gemeinde“ 17,2 % der Stimmen, 1 Sitz

Bis heute leben drei Bevölkerungsgruppen in der Gemeinde: Polen, Deutsche und Schlesier.[7]

Volkszählungsergebnisse in Rudnik
Sprachen 2002 2012
Anzahl Anteil Anzahl Anteil
Polnisch 3054 56,9 %
Deutsch 722 13,4 % 1104 >20 %*
Schlesisch 550 10,2 %
keine Angabe 1026 19,1 %

* Die Ergebnisse der Volkszählung von 2011 wurden mehrfach korrigiert, in der Gemeinde sollen nun aber mehr als 20 Prozent Deutsche leben. Damit könnte die Gemeinde die im polnischen Minderheitenrecht verbürgten Rechte wie zweisprachige Ortsschilder einführen.[8]

Commons: Gmina Rudnik – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. a b Area and population in the territorial profile in 2024. Abgerufen am 7. September 2025.
  2. Radio Mittendrin: Abgestimmt – in der Gemeinde Rudnik werden zweisprachige Ortsschilder aufgestellt, abgerufen am 6. Februar 2020 im Internet Archive (polnisch)
  3. Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 4. November 2025.
  4. Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 4. November 2025.
  5. Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 4. November 2025.
  6. Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 4. November 2025.
  7. Vgl. Polnisches Haupt-Statistikamt (GUS) (xls) (Memento vom 17. Dezember 2012 im Internet Archive)
  8. VdG: Offener Weg für zweisprachige Ortschilder in Rudnik und Groß Peterwitz (Memento des Originals vom 16. Dezember 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/vdg.pl