Godan Khan

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Godan Khan bzw. Göden Khan (* 1206; † 1251) war ein mongolischer Khan und eine Militärperson. Er war Enkel Dschingis Khans und der zweite Sohn Ögedei Khans und Töregenes, Bruder von Gujuk Khan (Güyük Khan). Godan war seit 1235 Feudalherr über Grenzländer Tibets auf dem ehemaligen Gebiet des Xixia-Reichs der Tanguten. Er beherrschte das Gebiet von Xiliang[1](in Gansu) an westwärts. Durch ihn fand der Buddhismus der Tibeter seinen ersten größeren Eingang bei den Mongolen[2].

1247 berief er den tibetischen religiösen Führer der Sakya-Schule, Sakya Pandita (1182–1251)[3], zu einem Gespräch nach Liangzhou[4] an die Stätte des sogenannten Tempels der Weißen Pagoden[5] in Gansu, wo die tibetische Unterwerfung unter die Herrschaft der Mongolen, die Bedingungen für eine Eingliederung Tibets ins mongolische Reich, ausgehandelt wurden. Das tibetische Werk Sakya-Familiengeschichte (tib. sa skya gdung rabs; chin. Sajia shixi shi[6]) aus dem Jahr 1629 enthält ein Schreiben Sakya Panditas[7] an die geistlichen und weltlichen Führer in den verschiedenen Teilen Tibets aus der Zeit, worin deren Einzelheiten besprochen werden.[8]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise und Anmerkungen[Bearbeiten]

  1. bzw. Xiliang fu 西凉府, das heutige Wuwei 武威 in der Provinz Gansu
  2. Vgl. Buddhismus in der Mongolei u.a.
  3. Der 6. Sakya Thridzin; vgl. hhthesakyatrizin.org: Sakya Pandita: The Great Sage of Tibet und tibetanlineages.org: Sakya Pandita Kunga Gyaltsen
  4. Zum sogenannten Liangzhou-Gespräch (chin. Liangzhou huitan 凉州会谈 engl. Liangzhou Negotiation usw.) reiste Sakya Pandita in Begleitung seiner Neffen Phagpa (1235–1280) und Chagna Dorje. Vgl. die Weblinks 'Full Moon over Liangzhou' held premiere in UN, Liangzhou witness Tibet's history, Sajia yu Liangzhou huitan: Buke wangque de jiyi u.a.
  5. chin. Baita si 白塔寺, in Wuwei in der nordwestchinesischen Provinz Gansu
  6. Ins Chinesische übersetzt und kommentiert von Chen Qingying, Gao Hefu und Zhou Runnian: Sajia shixi shi 萨迦世系史. Lhasa: Xizang Renmin Chubanshe, 1989 (von Ngawang Künga Sönam bzw. chin. Awang Gongga Suonan 阿旺贡噶索南; 1597–?), das im Chinesischen auch mit Sajia shixi pu 萨迦世系谱 oder Sajia shixi baozang 萨迦世系宝藏 betitelt wird; vgl. tibetology.ac.cn: Lun Zangwen wenxian de kaifa he liyong.
  7. Text; vgl. die chinesische Übersetzung bei xz.xinhuanet.com: Sajia Banzhi da gao boren shu (Google-Übersetzung)
  8. english.peopledaily.com.cn: Tell you a true Tibet - Ownership of Tibet