Godern

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Godern
Gemeinde Pinnow
Wappen von Godern
Koordinaten: 53° 37′ 8″ N, 11° 32′ 35″ O
Höhe: 40 m
Fläche: 4,59 km²
Einwohner: 328 (31. Dez. 2010)
Bevölkerungsdichte: 71 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 2012
Postleitzahl: 19065
Vorwahl: 03860
Godern (Mecklenburg-Vorpommern)
Godern

Lage von Godern in Mecklenburg-Vorpommern

Rapsfeld westlich von Godern

Godern ist ein Ortsteil der Gemeinde Pinnow. Bis Jahresende 2011 war Godern eine eigenständige Gemeinde mit den Ortsteilen Godern und Neu Godern.

Geografie und Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Dorf Godern liegt zwischen dem Pinnower See im Südwesten, dem kleineren Mühlensee im Osten und dem Waldgebiet Hohes Holz im Norden. Im Letzteren befinden sich mit über 75 m ü. NHN auch die höchsten Erhebungen im Ortsgebiet. Fast ein Drittel des Ortsgebietes ist mit Wald bedeckt.

Südlich von Godern hat man Anschluss an die B 321 und die A 14, weiter nördlich an die B 104. Nahe Städte sind Schwerin und Crivitz.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Godern wird 1376 erstmals urkundlich unter dem slawischen Namen „Gudeware“ erwähnt. Die Gegend war aber schon früher besiedelt. Am Mühlbach befindet sich eine alte stillgelegte Wassermühle. Wie die gesamte umliegende Gegend wurde Godern durch den Dreißigjährigen Krieg in Mitleidenschaft gezogen. 1646 soll der Ort durch ein Feuer fast vernichtet worden sein. Das Gebiet gehörte bis 1918 zum Großherzogtum Mecklenburg-Schwerin, danach zum Land Mecklenburg, welches 1952 vom Bezirk Schwerin abgelöst wurde. Von 1952 bis 1994 war die Gemeinde Bestandteil des Kreises Schwerin-Land, seit 1994 gehört Godern zum Landkreis Parchim, ab 2011 zum Landkreis Ludwigslust-Parchim. Nach 1990 stieg die Einwohnerzahl durch die neuerschlossenen Wohngebiete stark an. Am Ufer des Pinnower Sees befindet sich eine Badestelle. Am 1. Januar 2012 wurde Godern nach Pinnow eingemeindet.[1]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wappen wurde am 5. September 1997 durch das Innenministerium genehmigt und unter der Nr. 138 der Wappenrolle von Mecklenburg-Vorpommern registriert.

Blasonierung: „In Gold über rotem Schildfuß, darin ein unterhalbes, achtspeichiges goldenes Mühlrad, eine grüne Kastanie, beiderseits begleitet von einem roten Hufeisen mit sechs goldenen Nagellöchern.“

Das Wappen wurde von dem Wismarer Roland Bornschein gestaltet.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Winterlinde bei der Goderner Mühle (Stammumfang 5,80 Meter)
  • Pinnower See

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Godern – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2012 StBA