Golden Apes

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Golden Apes
Golden Apes
Golden Apes
Allgemeine Informationen
Herkunft Berlin, Deutschland
Genre(s) Dark Rock, Gothic Rock
Gründung 1998
Website www.goldenapes.com
Aktuelle Besetzung
Peer Lebrecht
Christian Lebrecht
Aris Zarakas
Dirk Wildenhues
Gunter Büchau
Ehemalige Mitglieder
Sven Wolff (bis 2009)
Nestor de Valley (bis 2008)
Joe Finck
Eric Bahrs

Golden Apes ist eine deutsche Rockband aus Berlin, die 1998 gegründet wurde. Der Bandname basiert auf einem Wortspiel, das sich inhaltlich auf Friedrich Nietzsches Also sprach Zarathustra bezieht. Markenzeichen der Band sind melancholisch-atmosphärische Songs und vielschichtige, teils surreale Lyrics.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Golden Apes wurden 1998 von Peer Lebrecht (Gesang), Christian Lebrecht (Bass) und Eric Bahrs (Gitarre) gegründet. Nach ersten Konzerten zusammen mit Scream Silence und Whispers in the Shadow veröffentlichte die Band 2000 ihr Debüt-Album Stigma 3.am, das noch stark von den Anfängen des Dark Wave/Postpunk beeinflusst ist und von Presse und Publikum gleichermaßen lobende Beachtung erfuhr.

2001 wurde Schlagzeuger Nestor de Valley Mitglied der Golden Apes und das Resultat des nun stärkeren und intensiveren Sounds der Band war das sehr dunkle und nihilistische Album Thalassemia. Es folgten Konzerte mit Clan of Xymox, The Crüxshadows und Ikon. Nach neuen personellen Veränderungen (Live-Keyboarder Sven Wolff wurde festes Mitglied der Golden Apes) wurde 2003 Helianthos and the War veröffentlicht, das dritte Studio-Album. Es wurde zu einem Balanceakt zwischen den experimentellen Ursprüngen der Band und der dunklen Melancholie der späteren Entwicklung und überzeugte nun auch die letzten Kritiker.

Die Kombination aus eingängigen Melodien, einer Atmosphäre, die zwischen des Sängers dunkler, melancholischer Stimme, kraftvollen Gitarren und elegischen Soundlandschaften pendelte und den bildhaften, surrealen Texten, wurde bald zum Markenzeichen der Band, denn mit ihrem vierten Album Structures [The Inner Scars] (2004). Höhepunkt der folgenden Tour war der Auftritt beim Wave-Gotik-Treffen 2005 in Leipzig.

Im Frühjahr 2007 unterschrieb die Band einen Plattenvertrag mit dem russischen Label Shadowplay und veröffentlichte ihr fünftes Studioalbum The Geometry of Tempest exklusiv im osteuropäischen Raum.

Danach erfolgten einige Umstrukturierungen innerhalb der Band. So trennte man sich Ende 2008 von Schlagzeuger Nestor de Valley, der durch Joe Finck ersetzt wurde. Im November 2009 verließ Keyboarder Sven Wolff die Golden Apes. Ika Mamrikishuili nahm daraufhin den Platz an den Synthesizern bis zum Herbst 2010 ein.[1]

Im April 2010 erschien auf dem Label Echozone das Album Denying the Towers Our Words Are Falling From ….

2012 veröffentlichten die Golden Apes ihr siebtes Studioalbum Riot[2] und 2016 ihr aktuelles Album M Ʌ L V S.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • The Outside’s Inner Life (EP 1999)
  • Stigma 3:am (2000)
  • Thalassemia – Yesterday and other Centuries (2001)
  • Helianthos and the War (2003)
  • Structures [The Inner Scars] (2004)
  • The Geometry of Tempest (2007)
  • Denying the Towers Our Words Are Falling From … (2010)
  • Riot (2012)
  • The Langsyne Litanies (2014)
  • M Ʌ L V S (2016)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Golden Apes – Leidenschaft und Tiefe, Sonic Seducer 05/2010, S. 91
  2. CD-Reviews Media, Sonic Seducer 01/2013, S. 95