Google Toolbar

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Google Toolbar
Google Toolbar wordmark.png
Entwickler Google Inc. (mehr)
Aktuelle Version 7.5.8231.2252
(2014)
Betriebssystem Windows
Kategorie Symbolleiste
Lizenz Freeware
deutschsprachig ja
google.de/toolbar

Die Google-Toolbar ist eine Webbrowser-Erweiterung des US-amerikanischen Unternehmens Google Inc. Sie wird heute nunmehr ausschließlich für den Webbrowser Internet Explorer angeboten.[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Software wird seit dem Jahr 2000 angeboten. Sie war zeitweise auch für den Webbrowser Mozilla Firefox verfügbar.

Funktionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Zu den Funktionen zählen unter anderem:

  • Websuche: Aufruf der Google-Suchseite (Suchfeld ständig vorhanden)
  • Google-Suchdienste: Suche mit weiteren Google-Suchdiensten, z. B. Google-Bilder-Suche oder Google Scholar
  • Pop-up-Blocker: Blockierung des automatischen Öffnens von Browser-Fenstern
  • Site-Suche: Durchsuchung der aktuellen Webseite
  • Seiten-Info: Informationen über die aktuelle Seite (einschließlich ähnlichen Seiten; Seiten, die auf diese Seite verweisen; Cache-Schnappschüsse)
  • Hervorhebung: Hervorhebung der Suchwörter, mit denen man über Google auf diese Seite gekommen ist – jedes Wort in einer eigenen Farbe
  • Rechtschreibkorrektur in Formularfeldern
  • Wort-Übersetzung: Übersetzung einzelner Wörter der Seite
  • „SideWiki“ (früher „SearchWiki“): Es war möglich jede Website öffentlich zu kommentieren; die bewertbaren Kommentare sind nur von denen einzusehen, die das Tool benutzen. Allerdings ist „SideWiki“ kein „Wiki“ im eigentlichen Sinne, weil man die Kommentare nicht editieren kann. Problematisch ist auch, dass es für Website-Betreiber keine Möglichkeit des Opt-Outs gibt. In Deutschland könnte Google für den Inhalt von rechtswidrigen Kommentaren im Rahmen der allgemeinen Störerhaftung von Internet-Foren haften. Google-Sidewiki ist seit dem 5. Dezember 2011 eingestellt.[2]
  • Webprotokoll: Benutzer mit Google-Konto können die Toolbar benutzen, um alle besuchten Seiten in ihr Webprotokoll aufzunehmen. Die Toolbar sendet dann die URLs der aufgerufenen Seiten an Google, wo sie in einem Verlauf gespeichert werden. Über den Internetdienst können dann die bisher besuchten Seiten durchsucht und Statistiken zum Internetverhalten eingesehen werden.

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die mittlerweile entfernte Funktion „AutoLink“ verlinkte automatisch spezielle Inhalte auf Webseiten mit Google-eigenen Angeboten und veränderte damit deren Inhalt für den Nutzer der Toolbar ohne Absprache mit dem Ersteller der Seite.[3][4] Ebenfalls wurde kritisiert, dass die Toolbar bei den erweiterten Funktionen PageRank und Sidewiki Adressen und andere Webseiteninformationen zum Zeitpunkt des Besuchs an Google sendet.[5]

Da die meisten Funktionen der Symbolleiste mittlerweile auch anders realisiert werden können, ist die anfängliche Bedeutung heute nicht mehr gegeben. Einige Funktionen, wie etwa das Suchfeld, sind mittlerweile in allen verbreiteten Webbrowsern standardmäßig vorhanden, so dass nach ihrer Installation eine Funktion zweimal vorhanden ist. Die von vielen Nutzern angeführte Anzeige des PageRank einer Webseite in der Symbolleiste kann mittlerweile auch anders ermittelt werden.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Nutzen Sie das Beste von Google überall im Web. Abgerufen am 12. August 2016.
  2. Sidewiki wird eingestellt (Memento vom 18. Oktober 2013 im Internet Archive)
  3. "Neue Google-Symbolleiste gerät massiv in die Kritik" (Memento vom 1. November 2007 im Internet Archive)
  4. Toolbar-Hilfe (Memento vom 8. April 2009 im Internet Archive)
  5. Google Toolbar – Umgang mit dem Datenschutz. In: Google Toolbar-Hilfe. Google, abgerufen am 12. August 2016.