Gräberfeld von Pestrup

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Pestruper Gräberfeld ist eine Weiterleitung auf diesen Artikel. Für das Naturschutzgebiet siehe Pestruper Gräberfeld und Rosengarten.

Koordinaten: 52° 52′ 28,9″ N, 8° 26′ 57,8″ O

p1

Gräberfeld von Pestrup
Pestruper Gräberfeld

Pestruper Gräberfeld

Lage Niedersachsen, Deutschland
Fundort Wildeshauser Geest
Gräberfeld von Pestrup (Niedersachsen)
Gräberfeld von Pestrup
Wann (Bronzezeit und Eisenzeit),
um 900 bis 200 v. Chr.
Wo Wildeshauser Geest,
Landkreis Oldenburg/Niedersachsen

Das Gräberfeld von Pestrup in der Nähe von Wildeshausen im Landkreis Oldenburg, rund 50 km südwestlich von Bremen ist eine unter Natur- und Denkmalschutz stehende Heidefläche der Wildeshauser Geest auf etwa 30 ha. Mit rund 500 größeren und kleineren Grabhügeln ist es die größte bronze- und eisenzeitliche Nekropole des nördlichen Mitteleuropas. Das Gräberfeld ist Teil der Straße der Megalithkultur.

Grabhügel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die etwa ein Meter hohen kreisrunden Grabhügel stammen aus der Zeit um 900 bis 200 v. Chr. (Späte Bronze- und Eisenzeit). Hier wurden die Toten der Umgebung verbrannt und die Urnen mit der Asche in den Erdhügeln beigesetzt. Die Hügel haben einen Durchmesser von 6 bis 12 Meter. Einzelgrabungen haben ergeben, dass in der Regel die Grabhügel je eine Urnengrabbestattung aufweisen; in einigen Hügeln konnten auch mehrere Bestattungen nachgewiesen werden.

Im Nordteil des Gräberfeldes findet man einige tellerartig geformte Hügel von etwa 1,20 Metern Höhe, bei Durchmessern von etwa 30 Metern, weshalb sie auch Königshügel genannt werden.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Anette Bußmann: Steinzeitzeugen. Reisen zur Urgeschichte Nordwestdeutschlands. Isensee Verlag, Oldenburg 2009, ISBN 978-3-89995-619-1 S. 92–94.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Pestruper Gräberfeld – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien