Gran Torre Santiago
Gran Torre Santiago (bis 2022 Gran Torre Costanera)
| ||
| Basisdaten | ||
|---|---|---|
| Ort: | Santiago de Chile, | |
| Bauzeit: | 2006–2014 | |
| Architekt: | César Pelli | |
| Architekten: | Alemparte, Barreda y Asociados | |
| Koordinaten: | 33° 25′ 1″ S, 70° 36′ 24″ W | |
|
| ||
| Nutzung/Rechtliches | ||
| Nutzung: | Bürogebäude | |
| Eigentümer: | Cencosud | |
| Technische Daten | ||
| Höhe: | 300 m | |
| Höhe bis zum Dach: | 300 m | |
| Höchste Etage: | 261 m | |
| Etagen: | 62 (+6 Untergeschosse) | |
| Aufzüge: | 24 | |
| Nutzungsfläche: | 128.000 m² | |
| Baustoff: | Tragwerk: Stahlbeton; Fassade: Glas | |
| Höhenvergleich | ||
| Südamerika: | 1. (Liste) | |
| Anschrift | ||
| Anschrift: | Avenida Andrés Bello 2425 | |
| Stadt: | Santiago de Chile | |
| Land: | Chile | |
Gran Torre Santiago (bis 2022 Gran Torre Costanera) ist ein Wolkenkratzer in der Stadt Providencia, im Gebiet der Hauptstadt Chiles, Santiago de Chile. Er wurde von dem deutschstämmigen chilenischem Unternehmer Horst Paulmann Kemna, dem Gründer und Hauptaktionär von Cencosud, erbaut.[1][2] Mit 300 Metern ist es das höchste Gebäude Südamerikas und Teil des Costanera Centers, einen Büro- und Geschäftskomplex, der aus vier Gebäuden mit Büros und Geschäften mit einer Gesamtfläche von 600.000 Quadratmetern besteht.[3] Der Turm hat 62 Etagen mit 128.000 Quadratmeter Nutzfläche für Büros. Der Architekt César Pelli (u. a. bekannt für Petronas Towers) hat das Gebäude entworfen.[4] Er ist das Symbol des Finanzviertels, das im Volksmund als „Sanhattan“ bekannt ist.
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Bau des Gebäudes begann im Jahr 2006. Aufgrund der internationalen Wirtschaftskrise mussten die Bauarbeiten im Januar 2009 eingestellt werden, sie wurden jedoch im Dezember 2009 wieder aufgenommen. Dadurch verzögerte sich die Fertigstellung von 2011 auf 2014.[5] Ende 2013 vermutete man in Santiago, dass die Inbetriebnahme sich jedoch bis 2015 oder 2016 hinziehen könne.[6] Im Frühjahr 2014 wurde das Bauwerk dann in weiten Teilenfertiggestellt.[3] Die Kosten für den Turm werden auf eine Milliarde US-Dollar geschätzt.[6]
Sky Costanera
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Sky Costanera ist die Aussichtsplattform und eine Attraktion für die Besucher auf den Etagen 61 und 62 des Turms. Sie wurde am 11. August 2015 eröffnet und verfügt über einen verglasten Boden mit einem 360°-Rundblick auf Santiago. An klaren Tagen kann man bis zu 50 km weit sehen, das heißt jedes Ende der Stadt (einschließlich der Flugzeuge beim Start auf dem Flughafen Santiago de Chile). Die Plattform ist täglich inkl. Sonn- und Feiertage von 10 bis 22 Uhr geöffnet und kostet für Erwachsene 18.000 CLP (ca. 17 EUR). Der letzte Aufzug geht um 21 Uhr nach oben.
Siehe auch
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Liste der höchsten Gebäude der Welt
- Liste der höchsten Bürogebäude der Welt
- Liste der Hochhäuser der südlichen Hemisphäre
- Liste der höchsten Gebäude in Südamerika
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Offizielle Website (spanisch, englisch)
- Gran Torre Santiago auf skyscrapercenter.com
- The B1M: Why No One Likes South America’s First Supertall Skyscraper auf YouTube, 23. Juli 2025 (englisch; …But it’s not exactly popular in Santiago. In fact, Gran Torre might just be the most contentious skyscraper in South America. …).
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Murió Horst Paulmann, el creador de una de las cadenas de retail más grandes de Sudamérica. 11. März 2025, abgerufen am 22. April 2025 (europäisches Spanisch).
- ↑ Sebastián Dote: Muere Horst Paulmann, el fundador del gigante supermercadista chileno Cencosud. 11. März 2025, abgerufen am 22. April 2025 (es-CL).
- ↑ a b Chile: Umstrittenes Mega-Center öffnet seine Türen. In: latinapress. 13. Juni 2012, abgerufen am 15. November 2025.
- ↑ Torre Costanera auf The Skyscraper Center skyscrapercenter.com, abgerufen am 29. März 2018 (englisch)
- ↑ Construction to resume at Gran Torre Costanera Center santiagotimes.cl, abgerufen am 31. Dezember 2018 (englisch)
- ↑ a b Der Turmbau zu Santiago faz.net, vom 28. Dezember 2013

