Greg Hetson

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Greg Hetson (* 29. Juni 1961 in Brooklyn, New York City) ist ein US-amerikanischer Hardcore-Punk- und Punk-Rock-Gitarrist.

Greg Hetson mit der Band Bad Religion beim Festival Rocco del Schlacko 2010
Greg Hetson (2007)

Er ist Mitglied und Leadgitarrist der alteingesessenen Punk-Band Circle Jerks und war bis 2013 Rhythmusgitarrist bei Bad Religion. Außerdem spielte er bis 1979 in der Band Red Cross (später Redd Kross), und beteiligt sich an einigen weiteren Projekten wie Punk Rock Karaoke und Black President.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Circle Jerks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den späten 70ern war er Mitglied bei Redd Kross (Red Cross), wo er unter Anderem mit dem Bassisten Steve McDonald und dem Schlagzeuger Ron Reyers spielte. Im Jahre 1980 verließ er Redd Kross, um mit dem ehemaligen Black-Flag-Sänger Keith Morris die Band Circle Jerks zu gründen, wo er den Part des Leadgitarristen übernahm. Kurz nach der Veröffentlichung ihres Debütalbums Group Sex im Jahre 1981 wurden die Circle Jerks in der Dokumentation The Decline of Western Civilization (Der Zerfall der westlichen Zivilisation) mit einigen namhaften Punk-Bands aus Los Angeles erwähnt.

1982 brachte die Band ihr zweites Album mit dem Titel Wild in the Streets auf den Markt. Dieses Album verkaufte sich nicht so gut wir die dritte Veröffentlichung Golden Shower of Hits aus dem Jahre 1983.

Ende der 80er trennte sich die Band. 1994 vereinigte Greg Hetson die Circle Jerks wieder und ist seitdem gleichzeitig sowohl bei den Circle Jerks wie auch bei Bad Religion aktiv.

Bad Religion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das erste Mal wurde Greg Hetson bei Bad Religions Debütalbum How Could Hell Be Any Worse? erwähnt, jedoch nur für das Gitarrensolo beim Lied Part III. Das erste Album, auf welchem Greg Hetson als dauerhaftes Mitglied bei Bad Religion fungierte, war Back to the Known aus dem Jahre 1984. Mit diesem Album vollzogen Bad Religion eine Rückkehr zu ihren Punk-Rock-Wurzeln, nachdem sie mit dem Album Into the Unknown einen ziemlich erfolglosen Ausflug in die Welt des Progressive Rock gewagt hatten.

1988 wurde dann das hoch gelobte Album Suffer produziert, das von da an den Sound von Bad Religion bestimmte, nicht zuletzt dank der Riffs und Soli von Greg Hetson.

2013 überraschten Bad Religion auf einigen Festivals ihre Fans mit der Abstinenz von Hetson (da Brett Gurewitz i. d. R. nur Studiomitglied ist, war Brian Baker somit der einzige Gitarrist auf). Die Band gab sich zunächst bedeckt zu Spekulationen um Hetsons Ausstieg und gab lediglich zu Protokoll, dass Hetson aus privaten Gründen aktuell pausiere.[1] Hetson selbst bestätigte schließlich im April 2014 seinen Ausstieg nach 29 Jahren als Mitglied von Bad Religion.[2] Sein Ersatz in Person von Mike Dimkich ist mittlerweile festes Bandmitglied.

Weitere Projekte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Punk Rock Karaoke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hetson spielt nebenbei noch in einer Supergroup namens "Punk Rock Karaoke", wo auch der Gitarrist Eric Melvin von NOFX und Steve Soto von The Adolescents spielen.

Black President[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Greg Hetson gründete eine weitere Band mit Veteranen der Punk-Rock-Szene unter dem Namen Black President. Hier wirken folgende Musiker mit: Charlie Paulson von Goldfinger, Jason Christopher und Ty Smith von Guttermouth sowie Christian Black, der einst mit Dee Dee Ramone spielte. 2008 erschien das Debütalbum der Band.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Guitarist Greg Hetson Confirms Departure From Bad Religion. Abgerufen am 22. Dezember 2017.
  2. Greg Hetson: As some people noticed I have left @badreligion. Thanks to everyone for 29 plus years of support. Stay tuned here and Instagram for updates. In: @greghetson. 29. April 2014, abgerufen am 22. Dezember 2017 (englisch).