Guido Thiemeyer

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Guido Thiemeyer (2017)

Guido Thiemeyer (* 8. Februar 1967 in Köln) ist deutscher Historiker und Professor für Neuere Geschichte an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Guido Thiemeyer studierte Geschichtswissenschaften, Philosophie und Volkswirtschaftslehre an der Universität zu Köln, wo er 1997 mit der Arbeit Vom „Pool Vert“ zur Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft. Europäische Integration, Kalter Krieg und die Anfänge der Gemeinsamen Europäischen Agrarpolitik 1950–1957 bei Jost Dülffer promoviert wurde. Er war Stipendiat des Deutschen Historischen Instituts in Paris und des Kulturwissenschaftlichen Institut des Landes Nordrhein-Westfalen in Essen. Von 1998 bis 2010 war Thiemeyer wissenschaftlicher Assistent und Hochschuldozent am Lehrstuhl für Europawissenschaften an der Universität Kassel. 2004 habilitierte er sich in Kassel mit einer Arbeit über „Internationalismus und Diplomatie. Währungspolitische Kooperation im Europäischen Staatensystem 1865–1900“. Gastprofessuren und Lehrstuhlvertretungen führten ihn an die Universitäten Innsbruck (Österreich), Metz (Frankreich), Siegen, Heidelberg und Köln. Von 2010 bis 2013 war er Professor für Zeitgeschichte an der Universität Cergy-Pontoise bei Paris. Seit 2006 ist er Mitglied des Vorstands des Deutsch-Französischen Historikerkomitees, seit 2016 dessen Präsident. Hauptforschungsgebiet ist die internationale Geschichte, insbesondere die Geschichte der europäischen Integration.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]