Universität Cergy-Pontoise

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Université de Cergy-Pontoise
Universität Cergy-Pontoise
Logo
Gründung 1991
Ort
Studenten 12.000
Website http://www.u-cergy.fr/
Universität am Standort Chênes

Die Universität Cergy-Pontoise (französisch: Université de Cergy-Pontoise) ist eine staatliche Universität in der Stadtregion Cergy-Pontoise nordwestlich von Paris. Die Hochschule wurde 1991 gegründet, um die Pariser Universitäten angesichts des Studentenzuwachses zu entlasten.

Standorte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

An ihren sieben Standorten in Cergy-Pontoise, Sarcelles und Argenteuil hat die Hochschule insgesamt rund 12.000 Studenten.

Studienangebot[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Universität Cergy-Pontoise ist in fünf Fakultäten (UFRs) für Recht, Wirtschaft und Unternehmensführung, Sprachen, Literatur und Geisteswissenschaften sowie für Naturwissenschaften und Technik gegliedert. Hinzu kommen zwei Institute, das Institut de préparation à l’administration générale (IPAG) und ein bereits 1989 gegründetes Institut universitaire de technologie (IUT), das 1991 in die Hochschule integriert wurde.

Die Universität steuert auch das Institut d’études politiques de Saint-Germain-en-Laye (in Zusammenarbeit mit dem Universität Versailles).

Seit dem Wintersemester 2005/2006 bietet die Juristische Fakultät der Université de Cergy‑Pontoise in Kooperation mit der Juristischen Fakultät der Heinrich‑Heine‑Universität in Düsseldorf für jährlich jeweils 15 deutsche und französische Studierende einen integrierten deutsch‑französischen Grundstudienkurs der Rechtswissenschaften an, der durch die Deutsch‑Französische Hochschule in Saarbrücken gefördert wird.[1] Die Absolventen des dreijährigen Grundstudienkurs schließen ihr Studium mit der deutschen juristischen Zwischenprüfung und der französischen licence mention droit (Französischer LL. B.) ab. Zudem wird seit dem Wintersemester 2008/2009 ein zweijähriger Aufbaustudienkurs im Wirtschafts-, Arbeits- und Sozialrecht angeboten, der mit dem französischen Master 2 „mention droit de l’entreprise (M 2)“ und der deutschen juristischen Schwerpunktbereichsprüfung abschließt.[2] Die Absolventen des Aufbaustudienkurses sind somit scheinfrei für den Antritt zur Ersten Staatsexamensprüfung und zur Teilnahme an einer Zulassungsprüfung einer französischen Anwaltsschule (École de formation de barreau - EFB)[3] berechtigt.


Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Über den Deutsch-Französischen Studienkurs, Webpräsenz des Deutsch-Französischen Studienkurs der Juristischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, abgerufen am 22. Oktober 2017.
  2. Über den Deutsch-Französischen Studienkurs, Webpräsenz des Deutsch-Französischen Studienkurs der Juristischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, abgerufen am 22. Oktober 2017.
  3. Voraussetzungen für die École de formation de barreau, École de formation de barreau, abgerufen am 22. Oktober 2017.