Gustav Wulz

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Adolf Gustav Wulz (* 21. Mai 1899 in Rosenheim; † 6. Februar 1981 in Erlangen) war ein deutscher Archivar.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wulz studierte von 1918 bis 1922 in München Zahnmedizin und wurde 1925 zum Dr. med. dent. promoviert, ehe er von 1927 bis 1930 ein Studium der Geschichte absolvierte und von 1929 bis 1932 die Ausbildung für den höheren Archivdienst durchlief. Während seines Studiums wurde er 1919 in München Mitglied der Schwarzburgbund-Verbindung Herminonia.[1] Vom 1. April 1932 bis zu seiner Pensionierung im Rang eines Oberarchivrats war Wulz 32 Jahre lang Leiter des Stadtarchivs, der Stadtbibliothek und des Stadtmuseums der bayerischen Kreisstadt Nördlingen. Wulz verfasste mehr als 180 Beiträge und Aufsätze zu Stadt-, Bau- und Heimatgeschichte, vor allem in den Jahrbüchern des Historischen Vereins für Nördlingen und das Ries, der Zeitschrift „Der Daniel - Nordschwaben“ und der Zeitungsbeilage „Der Rieser Heimatbote“.

Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Hermann Goebel (Hrsg.): Mitgliederverzeichnis des Schwarzburgbundes. 8. Aufl., Frankfurt am Main 1930, S. 150 Nr. 3582.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Verzeichnis aller Veröffentlichungen von Dr. Gustav Wulz. In: Jahrbuch des Historischen Vereins für Nördlingen und das Ries. Jg. 25, Nördlingen 1979. S. 114–192; Jg. 26, Nördlingen 1980. S. 143–144.
  • Dietmar-H. Voges: Gustav Wulz. In: A. Schlagbauer/W. Kavasch (Hg.): Rieser Biographien. Nördlingen 1993. ISBN 3-923373-21-X