Gutenberg (Naturschutzgebiet)

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Naturschutzgebiet Gutenberg

IUCN-Kategorie IV − Habitat-/Species Management Area

f1
Lage Wertheim-Dertingen, Main-Tauber-Kreis, Baden-Württemberg, Deutschland
Fläche 12,2 ha
Kennung 1.127
WDPA-ID 163417
Geographische Lage 49° 47′ N, 9° 37′ OKoordinaten: 49° 46′ 53,9″ N, 9° 36′ 49,4″ O
Gutenberg (Naturschutzgebiet) (Baden-Württemberg)
Gutenberg (Naturschutzgebiet)
Einrichtungsdatum 22. Oktober 1984
Verwaltung Regierungspräsidium Stuttgart

Der Gutenberg ist ein Naturschutzgebiet in Dertingen, einem Stadtteil von Wertheim im Main-Tauber-Kreis in Baden-Württemberg.[1]

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Naturschutzgebiet liegt auf der Gemarkung des Wertheimer Stadtteils Dertingen.[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit einer Verordnung des Regierungspräsidiums Stuttgart über das Naturschutzgebiet Gutenberg vom 22. Oktober 1984 wurde das Schutzgebiet ausgewiesen. 6,3 Hektar im mittleren und südlichen Teil standen bereits seit 1975 als Scholwald unter Schutz (Waldschutzgebiet Gutenberg).[1]

Durch die Ausweisung des Naturschutzgebiets Gutenberg verringerte sich die Fläche des Landschaftsschutzgebiets Wertheim um 12 Hektar.[2]

Seit 2002 läuft ein Versuch mit Eselbeweidung. Die Schwarzkiefernbestände wurden vom Forstamt etwas zurückgenommen.[1]

Schutzzweck[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schutzzweck des Naturschutzgebiets ist die Erhaltung und Pflege eines hochwertigen Säkundärbiotops aus einem Mosaik von Standorten und einer Wärme und Trockenheit liebenden Pflanzen- und Tierwelt. Pflegeziel ist es, die Magerrasenflächen offenzuhalten. Das erfordert von Zeit zu Zeit das Auslichten von Kiefer, Schlehe und Wacholder (Regierungspräsidium Stuttgart).[1]

Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Schutzgebiet ist durch ein innerstandörtlich rasch wechselndes Mosaik von Lebensgemeinschaften gekennzeichnet. Es ist ein Beispiel eines hochwertigen Sekundärbiotopes (Steinbruch).[3]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e Reinhard Wolf, Ulrike Kreh (Hrsg.): Die Naturschutzgebiete im Regierungsbezirk Stuttgart. Thorbecke, Ostfildern 2007, S. 329–331. (Gutenberg).
  2. LUBW Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg: Verordnung des Landratsamtes Main-Tauber-Kreis als untere Naturschutzbehörde über das Landschaftsschutzgebiet "Wertheim" vom 18. Dezember 1979 (GBl. 1980 S. 269). Online auf rips-dienste.lubw.baden-wuerttemberg.de. Abgerufen am 4. Januar 2018.
  3. Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg: 1.127 Gutenberg. Online auf www.lubw.baden-wuerttemberg.de. Abgerufen am 3. Januar 2018.