Guy Lewis Steele junior

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Guy Lewis Steele Jr. (* 2. Oktober 1954) ist ein US-amerikanischer Informatiker, der an dem Entwurf mehrerer populärer Programmiersprachen beteiligt war.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zusammen mit Gerald Jay Sussman entwarf er in den 1970er Jahren die Programmiersprache Scheme. In den 1980ern war er federführend am Entwurf des Common Lisp-Standards und in den 1990er Jahren an der Entwicklung der Programmiersprache Java beteiligt. Von 2002 bis zur Einstellung des Projekts im Jahr 2012 arbeitete Steele zudem an der Entwicklung der Programmiersprache Fortress. Er ist unter anderem Mitglied im Standardkomitee der Programmiersprachen C, ECMAScript und Fortran.[1]

Ein weiterer Forschungsbereich von Steele ist das Parallel Computing. Außerdem entwarf er den ursprünglichen Befehlssatz des Emacs-Texteditors und war eine Zeit lang Maintainer des Jargon Files.[1]

2002 wurde er in die American Academy of Arts and Sciences gewählt. Im Jahre 2007 erhielt Steele den Harry H. Goode Memorial Award.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Peter Seibel: Coders at Work : Bedeutende Programmierer und ihre Erfolgsgeschichten. mitp, 2011, ISBN 978-3-8266-9103-4, Kapitel 9: Guy Steele, S. 297–338 (englisch: Coders at Work : Reflections on the Craft of Programming. 2009. Übersetzt von Reinhard Engel).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Wikisource: Guy L. Steele, Jr. – Quellen und Volltexte (englisch)

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Biographie bei Oracle