Gymnasium Pegnitz

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Gymnasium Pegnitz
Ansicht des Haupteingangs des Gymnasiums mit Schülerheim Pegnitz
Schulform Gymnasium mit angeschlossenem Schülerheim
Gründung 1958 (als Oberrealschule im Aufbau)
Adresse

Wilhelm-von-Humboldt-Straße 7

Ort Pegnitz
Land Bayern
Staat Deutschland
Koordinaten 49° 45′ 8″ N, 11° 31′ 54″ OKoordinaten: 49° 45′ 8″ N, 11° 31′ 54″ O
Schüler 670 (Oktober 2019)
Lehrkräfte etwa 65
Leitung Annett Becker
Website www.gympeg.de

Das Gymnasium Pegnitz ist das Gymnasium der Stadt Pegnitz im Landkreis Bayreuth. Dem Gymnasium, das auf einer Erhebung im Westen des fränkischen Ortes liegt, ist ein Internat angeschlossen. Die Schule hat einen naturwissenschaftlich-technologischen, einen sprachlichen und einen sozialwissenschaftlichen Zweig. Ans Gymnasium besteht eine offene Ganztagsschule (OGTS).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Staatliches Schülerheim, nur für Jungen.
  • 1952: Bildung einer Interessengemeinschaft zur Errichtung einer Höheren Lehranstalt in Pegnitz
  • Februar 1953: Beschluss des Kreistags zur Beantragung eines Gymnasiums in Pegnitz und Zustimmung des Kultusministeriums zur Errichtung einer Höheren Schule mit sechs Klassenstufen
  • Frühjahr 1956: Grundaushebung für das als zweigeschossiger Neubau geplante neue Schulgebäude an der Winterleite (heutiger Altbau ohne zweites Obergeschoss) mit Turnhalle
  • 1. September 1958: Erlangung der Selbstständigkeit als „Oberrealschule im Aufbau“; Schulleiter war Ludwig Büttner (* 1909)
  • Herrn Büttner folgte Herr Casselmann als Direktor nach. Weitere Schulleiter waren: Herbert Scherer (1973–1993), Kurt Löblein (1993–2002), Rainer Roth (2002–2011), Hermann Dembowski (2011–2017) und Annett Becker (2017–)
  • 1966–1968: Bau des Schülerheims
  • 1. Januar 1969: Erhalt des Status einer „staatlichen Heimschule“
  • 1978–1979: Bau des großen Erweiterungsbaus (heutiger Neubau) mit Fach- und Oberstufenräumen, Bibliothek, neuen Klassenzimmern und Zweifachturnhalle
  • 1986: Einweihung des Sportgeländes oberhalb der Schule
  • 1993: Erhebung des Gymnasiums in den Stand einer anerkannten UNESCO-Projektschule
  • 2002–2003: Umbau des Schülerheims
  • 2005–2014: umfangreiche Bauarbeiten zur Generalsanierung des Schulgebäudes
  • Juli 2016: Anerkennung als "Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage"[1]
  • 2016: Am 17. Oktober ging eine Amokdrohung per E-Mail ein, woraufhin alle 800 Schüler und Lehrkräfte evakuiert wurden.[2]
  • April 2017: Anerkennung des Gympeg als Fairtrade-Schule

Wahlfachangebot[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Astronomie (schuleigene Sternwarte), Robotik, Chor, Orchester, Bigband, Informatik, Spanisch, Theatergruppe, Instrumentalunterricht, Unesco-AG und Werken

Internationale Kontakte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage
  2. Bayerischer Rundfunk: Amokdrohung per Mail: Schulen in Franken bedroht – BR.de. (Nicht mehr online verfügbar.) In: br.de. 18. Oktober 2016, archiviert vom Original am 6. Dezember 2016; abgerufen am 5. Dezember 2016.
  3. Website des Liceo Sesto Properzio in Assisi. Abgerufen am 28. September 2019.