Höhlensteintal

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Blick durch das Höhlensteintal Richtung Norden
Blick vom Talgrund Richtung Süden auf die Cristallo-Gruppe

Das Höhlensteintal (italienisch Val di Landro) ist ein etwa 15 km langes, von der Rienz durchflossenes Alpen-Tal im Osten von Südtirol (Italien).

Das Höhlensteintal trennt topografisch die Sextner Dolomiten mit dem Naturpark Drei Zinnen im Osten von den Pragser Dolomiten mit dem Naturpark Fanes-Sennes-Prags im Westen. Sprachlich trennt es das deutsch vom ladinisch sprechenden Gebiet.

Das Tal beginnt am Nordabfall des Monte Cristallo (3216 m) nahe Schluderbach (ca. 1450 m) beim Pass Im Gemärk, der nach Cortina hinüberführt. Nach Durchfließen des Dürrensees passiert die Rienz die Dolomiten-Höhle, die dem Tal den Namen gab, und die Talenge zwischen Dürrenstein (2839 m) im Westen und Haunold (2966 m) im Osten. Im untersten Bereich des Tals liegt der bekannte Toblacher See. Am Toblacher Feld mündet das Höhlensteintal ins Pustertal.

Im Höhlensteintal befinden sich zwei Befestigungsanlagen des Vallo Alpino (Alpenwall in Südtirol). Eine befindet sich um den Toblacher See herum, die andere bei Höhlenstein. Die nördliche Anlage wurde nach 1945 ausgebaut; sie war im NATO-Verteidigungskonzept eingebunden. Spuren dieser Befestigungen existieren heute noch.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Höhlensteintal – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Koordinaten: 46° 40′ N, 12° 13′ O