Hamamlı (Türkeli)

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Hamamlı
Wappen fehlt
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Hamamlı (Türkeli) (Türkei)
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Basisdaten
Provinz (il): Sinop
Landkreis (ilçe): Türkeli
Koordinaten: 41° 56′ N, 34° 20′ OKoordinaten: 41° 55′ 44″ N, 34° 20′ 19″ O
Höhe: 100 m
Einwohner: 116[1] (2010)
Telefonvorwahl: (+90) 368
Postleitzahl: 57900
Kfz-Kennzeichen: 57
Struktur und Verwaltung (Stand: 2010)
Muhtar: Mustafa Özcan[2]

Hamamlı (früher Ayandon) ist ein Dorf im Landkreis Türkeli der türkischen Provinz Sinop. Hamamlı liegt etwa 103 km südwestlich der Provinzhauptstadt Sinop und 3 km südlich von Türkeli. Hamamlı hatte laut der letzten Volkszählung 116 Einwohner (Stand Ende Dezember 2010). In den Sommermonaten steigt die Einwohnerzahl auf etwa 500 an, da sehr viele Familienangehörige im Ausland arbeiten und im Sommer ihren Urlaub im Heimatdorf verbringen.

Der Ort gegen das Schwarze Meer

Früher war das Dorf benannt nach dem heiligen Anton und die gesamte Region von Kastamonu bis Sinop hieß wie das Dorf Ayandon (Hagia Antonius). Das Zentrum der Region Ayandon wurde später zum Dorf.

Heute grenzen im Norden das Dorf Düzler, im Osten das Dorf Yeşiloba, im Westen das Dorf Göverkit sowie im Süden Karagöl und die Salardağı-Wälder an das Dorf. Das Dorf besteht aus den Stadtteilen Merkez, Halıcı, Çayırlar und Gölcüvez, das direkt am Waldrand liegt. Der Ort wurde nach der Gründung der Republik Türkei 1923 in Hamamlı umbenannt, was so viel bedeutet wie „Der Ort mit Hamam“, da sich in diesem Dorf der älteste Hamam in einem Radius von etwa 100 km² befindet. Der Hamam ist allerdings längst zu einer Ruine verfallen bzw. wurde teilweise auf das alte Fundament eine Moschee angebaut.

Die Einnahmequellen sind traditionell der Anbau von Haselnuss, Obst und Mais sowie vereinzelt Viehzucht. Die Haupteinnahmequelle der Bevölkerung sind die Geldtransfers aus dem Ausland von Familienangehörigen.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Das historische Hamam

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Türkisches Institut für Statistik (Memento vom 21. Dezember 2012 im Webarchiv archive.is), abgerufen 22. Mai 2011
  2. Yerelnet.org, abgerufen 22. Mai 2011