Hanns von Krannhals

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Hanns von Krannhals (* 8. September 1911 in Riga, Lettland, Kaiserreich Russland; † 24. März 1970 in Lüneburg) war ein deutscher Historiker, Übersetzer, Autor und Grafiker.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hanns von Krannhals wurde als Sohn eines Offiziers geboren und betätigte sich nach dem Abschluss eines Realgymnasiums für kurze Zeit als Maler und Grafiker. Anschließend studierte er Osteuropäische Geschichte an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, der Albertus-Universität Königsberg, der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und schlussendlich an der Technischen Hochschule in Danzig. Dort wurde er Assistent und später Leiter einer Forschungsstelle, bevor er eingezogen wurde.

Im Jahre 1953 wurde er in der Ost-Akademie in Lüneburg Dozent. In den folgenden Jahren machten ihn seine Arbeiten über osteuropäische Themen und seine Übersetzungen aus dem Polnischen, Englischen und Französischen bekannt. Sein Buch Der Warschauer Aufstand 1944 aus dem Jahre 1962 ist in mehreren Neuauflagen erschienen.[1]

Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Notbrücke. Erzählung. Drei-Säulen-Verlag, Bad Wörishofen 1948.
  • als Mitherausgeber: Wir von der Weichsel und Warthe. Akademischer Gemeinschaftsverlag, Salzburg 1950.
  • Westpreussen und die Weichsel. Holzner, Kitzingen am Main 1954.
  • Der Warschauer Aufstand von 1944. Bernhard & Graefe, Verlag für Wehrwesen, Frankfurt am Main 1962. (Nachdruck: Ars Una, Neuried 2000, ISBN 3-89391-931-7)
als Übersetzer

Hörspiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. spiegel.de