Hans-Jakob Tebarth

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Hans-Jakob Tebarth (* 29. November 1957 in Schaephuysen, Niederrhein) ist ein deutscher Historiker.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Besuch der Katholischen Grundschule in Schaephuysen und des Gymnasiums Adolfinum in Moers studierte Tebarth Neuere, Mittlere und Osteuropäische Geschichte, sowie Geographie an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf (I. Staatsprüfung, M.A. und Promotion ebendort). Von 1986 bis 1991 arbeitete Tebarth in Forschungsprojekten an der Universität zu Köln und der Heinrich-Heine-Universität zur Osteuropäischen und Ostmitteleuropäischen Geschichte. Von 1991 bis 2001 war Tebarth wissenschaftlicher Angestellter und zuletzt Geschäftsführer bei der Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen in Bonn, 2001/2002 Mitglied des Aufbaustabs des Deutschen Kulturforums östliches Europa e. V.

Ab 2002 fungierte Tebarth bei der Stiftung Martin-Opitz-Bibliothek in Herne zunächst als Stellvertretender Direktor. 2012 übernahm er den Posten als Direktor der Stiftung.[1]

Im Jahr 2004 wurde er Schriftleiter der Zeitschrift Bibliothek und Medien. Mitteilungen der Arbeitsgemeinschaft der Bibliotheken und Dokumentationsstellen der Ost-, Ostmittel- und Südosteuropaforschung e. V. Zudem ist er Vorstandsmitglied der ABDOS und des Digitalen Forums Mittel- und Osteuropa e. V. Tebarth publiziert hauptsächlich zu historischen und bibliothekarischen Themen und hat zahlreiche Werke – überwiegend mit Christof Dahm – herausgegeben oder bearbeitet.

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Technischer Fortschritt und sozialer Wandel in deutschen Ostprovinzen: Ostpreußen, Westpreußen und Schlesien im Zeitalter der Industrialisierung Berlin 1991, ISBN 3-7861-1620-2.
  • Christof Dahm, Hans-Jakob Tebarth (Hrsg.): Deutsche und Polen. Beiträge zu einer schwierigen Nachbarschaft. Kulturstiftung der Deutschen Vertriebenen, Bonn 1994, ISBN 3-88557-131-5.
  • Christof Dahm, Hans-Jakob Tebarth (Bearb.): Die Bundesrepublik Deutschland und die Vertriebenen. Fünfzig Jahre Eingliederung, Aufbau und Verständigung mit den Staaten des östlichen Europa. Kulturstiftung der Deutschen Vertriebenen, Bonn 2000, ISBN 3-88557-192-7.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ute Eickenbusch: Auf dem Weg ins digitale Zeitalter. In: Westdeutsche Allgemeine Zeitung. 12. Januar 2013, abgerufen am 2. März 2020 (Interview mit Hans-Jakob Tebarth über die Arbeit der Martin-Opitz-Stiftung).