Hans Auenmüller

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Hans Karl Balduin Auenmüller (* 31. Oktober 1926 in Dresden; † 3. August 1991 in Huy-Neinstedt bei Huy nahe Halberstadt) war ein deutscher Dirigent und Komponist.

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Sohn eines evangelischen Pfarrers geboren, verbrachte Hans Auenmüller die letzten Kriegsmonate in Blankenburg und Thale. Nach dem Krieg studierte er in Dresden Musik (Klavier, Korrepetition, Dirigieren und Komposition). 1949 legte er das Staatsexamen ab und kam 1952 nach kurzen Engagements in Meiningen und Staßfurt ans Volkstheater Halberstadt. Hier wirkte Auenmüller zunächst als Chordirektor. Seit 1954 und bis zu seinem Tod war er musikalischer Oberleiter des Theaters. 1955 erfolgte die Ernennung zum Musikdirektor.

Auenmüller trat auch als Komponist diverser kleiner dramatischer und Instrumentalwerke hervor.

Auenmüller war verheiratet, seine Tochter Gabriele und der Sohn Michael Auenmüller wirken an der Semperoper.

Tonträger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf CD liegen Einspielungen verschiedener Werke von Auenmüller vor, u. a. die „Halberstädter Suite“, Dirigent: Klaus-Jürgen Teutschbein.

Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Silke Nuss: Hans Auenmüller Vier Jahrzehnte Musikdirektor in Halberstadt Anekdoten Geschichten Erinnerungen Taschenbuch – 2001

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]