Hans Dietmar Schweisgut

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Hans Dietmar Schweisgut (* 16. März 1951 in Zams) ist ein österreichischer Diplomat.

Schweisgut studierte Rechtswissenschaften in Innsbruck und Salzburg und besuchte anschließend die Diplomatische Akademie Wien. 1977 trat er in den auswärtigen Dienst. Zwischen 1983 und 1987 war er Mitarbeiter des Staatssekretärs und späteren Ministers (Verkehr bzw. Finanzen) Ferdinand Lacina. Danach war Schweisgut an der österreichischen Botschaft in Tokio tätig.[1] Er war von 1991 bis 1999 Sektionsleiter für EU- und internationale Angelegenheiten im Bundesministerium für Finanzen. Seit 2007 war er österreichischer EU-Botschafter in Brüssel.[2] Am 15. September 2010 gab die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton bekannt, dass er zukünftig die Leitung der Delegation der Europäischen Union in Japan übernehmen wird.[3] Schweisguts Nachfolger als Ständiger Vertreter Österreichs bei der Europäischen Union wurde mit 11. Jänner 2011 Walter Grahammer.

Seit September 2014 ist Schweisgut Leiter der Delegation der Europäischen Union in der Volksrepublik China und der Mongolei [4] (mit dem Sitz in Peking).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Lebenslauf auf der Website der Vertretung der Europäischen Union in China (englisch)

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Österreichs neuer Mann in Brüssel Der Standard, 17. März 2007
  2. Der Ständige Vertreter. (Nicht mehr online verfügbar.) In: Das Außenministerium. Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten, ehemals im Original, abgerufen am 17. September 2010.@1@2Vorlage:Toter Link/www.bmeia.gv.at (Seite nicht mehr abrufbar; Suche in Webarchiven)
  3. Landecker Schweisgut wird EU-Delegationschef in Tokio. In: Tiroler Tageszeitung online. Moser Holding, 14. September 2010, abgerufen am 15. September 2010.
  4. Delegation der Europäischen Union in der Volksrepublik China und der Mongolei