Hans Paul (Paparazzo)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Hans Paul (* 1954 in Bardowick) ist ein deutscher Paparazzo.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1968 entschloss Paul sich, eine Reporterkarriere zu beginnen. Ein Anreiz dazu sei für ihn der Kinofilm Blow Up gewesen. Er schloss die Volksschule ab und erlernte den Beruf eines Fotolaboranten. Dann fuhr er ein Jahr zur See und als Anhalter einmal quer durch die USA. Später arbeitete er in Südamerika, unter anderem in einer Stahlfabrik in Venezuela. Er arbeitete auch in einem Kibbuz in Israel und in Kupferminen in der Negev-Wüste. Zurück in Deutschland bereitete er für Boulevardblätter Enthüllungsgeschichten auf. Er verließ Deutschland, kehrte Mitte der 1990er Jahre aber wieder zurück. Es gelang ihm, Fotos von Michael Schumacher und aus der Gefängniszelle Peter Grafs zu beschaffen. Die hohen Geldbeträge für derartige Fotos von Prominenten ließen ihn endgültig den Beruf des Paparazzos ergreifen. Seit 1998 lebte Paul in Los Angeles, schoss dort Fotos von Hollywood-Stars und anderen Prominenten. Heute arbeitet er im australischen Sydney.[1] Er ist Inhaber einer Fotoagentur und beschäftigt Fotografen weltweit. Bei einem von Paul beauftragten Paparazzo-Einsatz gegen Herbert Grönemeyer kam es 2014 zu körperlichen Auseinandersetzungen zwischen den zwei Fotografen und der Familie Grönemeyers.[2][3]

Publikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Hans Leyendecker: Femen-Aktion im Kölner Dom - Die halbnackte Wahrheit, Süddeutsche.de, 29. Dezember 2013
  2. Hans Leyendecker: Der Mann von der Toilette, in: Süddeutsche Zeitung, 3. Januar 2015, S. 42
  3. Christian Parth: Falle am Flughafen, Spiegel-Online, 7. März 2019