Hans Strelow

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Hans Strelow (* 1. Oktober 1940 in Stettin) ist ein Galerist in Düsseldorf.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Strelow war zunächst als Kunstkritiker der Frankfurter Allgemeinen Zeitung für Nordrhein-Westfalen tätig, später berichtete er für diese Zeitung aus New York von der nordamerikanischen Kunstszene.[1]

Noch als Kritiker veranstaltete er mit dem Galeristen Konrad Fischer die bis heute vielbeachtete, bahnbrechende Ausstellung Prospect 68 in der Kunsthalle Düsseldorf, die die Kunst der damaligen internationalen Avantgarde vorstellte: Minimal Art, Earth Art, Arte Povera und Konzept-Kunst.

Im Jahr 1971 gründete Strelow eine Galerie für abstrakte Gegenwartskunst. Strelow regte wichtige Ausstellungen im Rheinland an – u. a. 1984 die Ausstellung Von hier aus – Zwei Monate neue deutsche Kunst in Düsseldorf mit Gegenwartskunst von 64 Künstlern – und war Mitbegründer des Art Forum Berlin. Strelow vertritt die Künstler Emil Schumacher, Frank Stella, Günther Uecker, Ulrich Erben und Imi Knoebel.

Seit 1981 machte seine Galerie insgesamt 25 Einzelausstellungen zu Emil Schumacher. Zu Frank Stella zeigte die Galerie Strelow 2017 die siebte Einzelausstellung seit Anfang der 1970er Jahre. 1980 zeigte sie die erste Einzelausstellung in Deutschland mit Gemälden von Willem de Kooning.[2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Dorothee Achenbach: Galerist Strelow feiert Jubiläen. Rheinische Post, 29. September 2011
  2. Hilde Haden: Galerie Strelow - kunstvoll authentisch. INDEX - Das Kunstmagazin für Düsseldorf, Ausgabe 13 (PDF; 4,3 MB), Februar 2013 - März 2013, MAXLIN Verlag, Düsseldorf, S. 28–30