Hans Werbik

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Hans Werbik (* 27. Februar 1941 in Hollabrunn) ist ein aus Österreich stammender Psychologe,

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hans Werbik, Sohn des Architekten Viktor Franz Werbik (1905–1994) und der Lyrikerin Adolfine Werbik-Seiberl (1912–1989), studierte von 1959 bis 1963 Psychologie, Philosophie und Musikwissenschaft an der Universität Wien und wurde 1963 zum Dr. phil. promoviert. Anschließend arbeitete er als Wissenschaftlicher Assistent am Psychologischen Institut der Universität in Tübingen, wo er sich 1969 mit einer Arbeit zum Thema Informationsgehalt und emotionale Wirkung von Musik habilitieren konnte. 1970 wechselte er als Wissenschaftlicher Rat an das Institut für Psychologie der Universität Erlangen-Nürnberg, wo er 1973 zum ordentlichen Professor berufen wurde und bis zu seiner Emeritierung 2006 Inhaber des Lehrstuhls II des Instituts für Psychologie war.[1]

In den 1970er Jahren beschäftigte sich Werbik vor allem mit Aggressionsforschung, später mit Handlungstheorien und in Auseinandersetzung vor allem mit dem Erlanger Konstruktivismus den wissenschaftstheoretischen Grundlagen der Psychologie.

Publikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bücher[1]
  • (1974) Theorie der Gewalt. München: Fink (UTB 168).
  • (1978) Handlungstheorien. Stuttgart: Kohlhammer.
  • (1997) mit Jürgen Straub und Wilhelm Kempf: Psychologie – Eine Einführung. Grundlagen, Methoden, Perspektiven. München: dtv.
  • (1999) mit Jürgen Straub: Handlungstheorie. Begriff und Erklärung des Handelns im interdisziplinären Diskurs. Frankfurt a. M.: Campus.
  • (2000) mit Jürgen Straub und Alexander Kochinka: Psychologie in der Praxis. Anwendungs- und Berufsfelder einer modernen Wissenschaft. München: dtv.
  • (2012) mit H.J. Kaiser: Handlungspsychologie. Eine Einführung. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht (UTB 3741).
  • (2014) mit J. Kertscher: Handeln – sind wir Menschen rational? Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.
  • (2016) mit G. Benetka: Kritik der Neuropsychologie: Eine Streitschrift. Gießen: Psychosozial.
  • (2018) mit S. Straßmaier: Aggression und Gewalt: Theorien, Analysen und Befunde. Berlin/ Boston: de Gruyter.
Einzelpublikationen (Auswahl)[2]

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Hans Werbik. Abgerufen am 18. Januar 2018.
  2. Hans Werbik. Abgerufen am 19. Januar 2018.
  3. Heute Psychologischer Psychotherapeut in Erlangen

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]