Eberhard Karls Universität Tübingen

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Eberhard Karls Universität Tübingen
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Motto Attempto!
Ich wag’s!
Gründung 1477
Trägerschaft staatlich
Ort Tübingen
Bundesland Baden-Württemberg
Land Deutschland
Rektor Bernd Engler
Studenten ca. 28.515 (WS 2016/17)
davon ca. 58,0 % weiblich
[1]
Mitarbeiter ca. 10.000 (einschl. Klinikum)
davon Professoren ca. 450
Jahresetat 210 Mio. Euro (ohne Krankenversorgung)[2]
175 Mio. Euro Medizinische Fakultät
insgesamt 94 Mio. Euro Drittmittel
Website www.uni-tuebingen.de

Die Eberhard Karls Universität Tübingen zählt zu den ältesten Universitäten Europas. Sie wurde 1477 auf Betreiben des Grafen Eberhard im Bart ins Leben gerufen und trägt zudem den ersten Namen des württembergischen Herzogs Karl Eugen. Im Juni 2012 erhielt die Universität im Rahmen der dritten deutschen Hochschul-Exzellenzinitiative den Exzellenzstatus. Heute ist sie in 7 Fakultäten der Natur- und Geisteswissenschaften mit etwa 30 Studienrichtungen gegliedert. Im Wintersemester 2015/2016 sind rund 28.385 Studenten immatrikuliert. Das Leben in der etwa 30 Kilometer südlich von Stuttgart gelegenen Universitätsstadt ist geprägt von Studenten, die rund ein Drittel der Einwohnerzahl ausmachen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Universitätsgründung im 15. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine Schlüsselrolle bei der Gründung hatte Mechthild von der Pfalz, die Mutter Eberhards und Erzherzogin von Österreich. Mechthild, die seit 1463 im nahegelegenen Rottenburg residierte, hatte die Verlegung des Stiftes Sindelfingen nach Tübingen, der damals größten und bedeutendsten Stadt des südwürttembergischen Landesteils, veranlasst. Nachdem dies 1476 von Papst Sixtus IV. genehmigt worden war, konnte das Stift zum Ausgangspunkt der noch ehrgeizigeren Pläne werden. Mechthild, die bereits bei der Gründung der Freiburger Universität entscheidend mitgewirkt hatte, konnte ihren Sohn Eberhard für das Projekt einer Universitätsgründung in Tübingen gewinnen. Großen Anteil an der Universitätsgründung hatte auch Eberhards Vertrauter Johannes Nauclerus, der erster Rektor und später langjähriger Kanzler der Universität wurde. Der Wahlspruch „Attempto!“ (lateinisch für „Ich wag’s!“) des Universitätsgründers Eberhard ist bis heute das Motto der Universität.

Nachdem am 11. März 1477 die Universitätsgründung öffentlich bekanntgegeben worden war, errichtete man binnen kürzester Zeit zwei große Fachwerkgebäude (Münzgasse 22–26) unweit des Neckars, so dass der Vorlesungsbetrieb bereits im Oktober 1477 begonnen werden konnte. Der weitere Aufbau der Universität wurde in den folgenden Jahren rasch vorangetrieben, so dass 1482 alle Universitätsbauten fertiggestellt waren. Daher kam eine Verlegung der Universität nach Stuttgart nicht mehr in Frage, als Stuttgart 1482 im Zuge der württembergischen Wiedervereinigung (siehe Münsinger Vertrag) die neue Landeshauptstadt und Residenz Eberhards wurde.

Ihren heutigen Namen erhielt die Universität 1769 von dem württembergischen Herzog Karl Eugen, der seinen Namen dem des Gründers, Graf Eberhard im Bart, hinzufügte. Er installierte sich selbst im Jahr 1767 als „Rector perpetuus“ und nahm das Rektorenamt bis zu seinem Tod 1793 wahr. Trotzdem hatte er mit der Gründung der Hohen Karlsschule in Stuttgart eine der größten Existenzkrisen der Tübinger Universität herbeigeführt.[3]

Jüngere Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1805 wurde in der Alten Burse, dem 1478 erbauten ältesten heute noch genutzten Gebäude der Universität, das erste Universitätsklinikum eingerichtet. Zusätzlich zu den vier Gründungsfakultäten wurden 1817 eine katholisch-theologische und eine staatswirtschaftliche Fakultät gegründet. 1863 erhielt die Eberhard Karls Universität die erste eigenständige naturwissenschaftliche Fakultät in Deutschland.

Bei der 450-Jahr-Feier hielt Hans Ellenbeck am 24. Juli 1927 die Ansprache beim Gefallenendenkmal auf der Eberhardshöhe. Für den Reichspräsidenten und die Reichsregierung sprach Hermann Emil Kuenzer. An den Festlichkeiten nahmen auch Albrecht Herzog von Württemberg und der Bischof von Rottenburg Joannes Baptista Sproll teil. Beim Fackelzug zogen 4000 Studenten von der Universität zur Kastanienallee.[4]

Die Universität Tübingen spielte eine führende Rolle bei den Bestrebungen, die Politik des Dritten Reiches „wissenschaftlich“ zu legitimieren. Schon vor dem Wahlsieg der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei bei der Reichstagswahl März 1933 gab es kaum noch jüdische Dozenten und nur wenige jüdische Studierende. Der spätere Nobelpreisträger für Physik Hans Bethe wurde am 20. April 1933 wegen nichtarischer Abstammung entlassen, der Religionsphilosoph Traugott Konstantin Oesterreich wurde 1933 und der Mathematiker Erich Kamke 1937 in den vorzeitigen Ruhestand versetzt, wahrscheinlich war in beiden Fällen die nichtarische Abstammung der Ehefrau der Grund.[5] Am Universitätsklinikum wurden mindestens 1158 Personen zwangssterilisiert.[6]

In der Nachkriegszeit in Deutschland wurden bedeutende Gelehrte nach Tübingen berufen. Adolf Butenandt, Eduard Spranger, Romano Guardini, Ernst Kretschmer, Helmut Thielicke und andere brachten der Universität einen hohen Ruf. Der Philosoph Ernst Bloch diente vielen Tübinger Studierenden als Vorbild. Nach seinem Tod entstand 1977 die bis heute bei Studenten verbreitete Bezeichnung „Ernst-Bloch-Universität“. Das entsprechende Logo zeigt eine geballte Faust, die auf eine bekannte Geste Blochs – die erhobene Faust als Ausdruck des Protests – zurückgeführt wird.[7]

Anfang 1989 wurde bekannt, dass am Anatomischen Institut weiterhin Präparate verwendet wurden, die von Opfern aus der Zeit des Nationalsozialismus stammen. Diese wurden auf dem Stadtfriedhof Tübingen unweit des Anatomischen Instituts auf dem Gräberfeld X beigesetzt. Es wurde eine Gedenktafel aufgestellt.

Zwischenzeitlich war die Universität in 14 Fakultäten unterteilt, die im Jahre 2010 wieder zu sieben fächerübergreifenden Fakultäten zusammengelegt wurden. Das Logo der Universität ist seit 1997 die von HAP Grieshaber anlässlich des 500-jährigen Universitätsjubiläums 1977 gestaltete Palme mit dem Wahlspruch Attempto! Die „Eberhard-Karls-Universität“ schreibt sich seither ohne Bindestriche. 2005 initiierte die Universität die Hochschulregion Tübingen-Hohenheim. 2010 war sie Gründungsmitglied des Matariki Universitätsnetzwerks.

Gleichstellung an der Universität[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dass mittlerweile circa 60 Prozent der in Tübingen immatrikulierten Studierenden Frauen sind, ist eine eher jüngere Entwicklung. 1881 durfte erstmals eine Gasthörerin aus den USA eine Vorlesung mitverfolgen, allerdings durch die geöffnete Tür aus einem Nebenraum. Erste Studentin, wenngleich „außerordentlich immatrikuliert“, war von 1892 bis 1895 Maria Gräfin von Linden. Erst 1904 wurde Frauen das Recht einer „ordentlichen Immatrikulation“ eingeräumt.

Nach der Festschreibung der Gleichstellungspolitik im Hochschulrahmengesetz wurde 1986 die erste Gleichstellungskommission des Senats gewählt, seit 1989 werden Fragen der Gleichstellung von einer Gleichstellungsbeauftragten vertreten.

Rektoren der Universität[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bereits am 19. Mai 1945 wurde der erste Nachkriegsrektor gewählt. Als erste in Deutschland eröffnete die Eberhard-Karls-Universität am 15. Oktober 1945 den Lehrbetrieb.

Kanzler der Universität[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Kanzler der Universität Tübingen war bis zur Reformation Vertreter des Papstes und seit 1561 des lutherischen Herzogs von Württemberg. Von 1561 bis 1817 vertrat der Kanzler zugleich das erste theologische Ordinariat. Nominell stand das Kanzleramt unter dem Amt des Rektors. Der Kanzler führte die Aufsicht über die Universität und kontrollierte den Lehrbetrieb sowie die Einhaltung der Zensurbestimmungen.[8]

Hörsaalgebäude Kupferbau von Paul Baumgarten
Institut für Politikwissenschaft

1933 wurde Gustav Bebermeyer als „Beauftragter mit besonderen Vollmachten an der Universität“ eingesetzt, das Kanzleramt blieb unbesetzt. Es wurde auch nach der Zeit des Nationalsozialismus nicht wiederhergestellt, erst mit der am 1. Oktober 1969 wirksam gewordenen Grundordnung der Universität wurde wieder ein Amt mit dieser Bezeichnung geschaffen.

  • 1959–1972 Albert Lebsanft (1910–1995), 1959–1970 als Universitätsrat Leiter der Universitätsverwaltung, 1970–1972 als Kanzler

Mit der Ablösung der Rektorats- durch die Präsidialverfassung im Oktober 1972 entfiel das Universitätsorgan Kanzler wieder. Lebsanft wechselte in das Kultusministerium nach Stuttgart, und von 1973 bis 1974 war der Jurist Harald Volkmar, von 1974 bis 1979 der Jurist Heinz Doerner als Leitender Verwaltungsbeamter Leiter der Universitätsverwaltung. Mit dem am 22. November 1977 verkündeten baden-württembergischen Universitätsgesetz gab es wieder das Amt eines Kanzlers, bis zu dessen Wahl 1979 Doerner mit der kommissarischen Geschäftsführung betraut wurde.

Fakultäten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neuphilologikum (Brechtbau)

Seit der Neugliederung der Fakultäten im Oktober 2010[10] ist die Eberhard Karls Universität in sieben Fakultäten gegliedert:

Während die geisteswissenschaftlichen Fakultäten im Bereich der Altstadt im Tal angesiedelt sind, befinden sich die naturwissenschaftlichen Institute mit einer eigenen Mensa auf der Morgenstelle in nördlicher Richtung auf einer Anhöhe, die diesen Gewannnamen trägt. Einige wenige Einrichtungen der Universität befinden sich auch auf der südlichen Neckarseite, so zum Beispiel das Hector-Institut für empirische Bildungsforschung.

Zentrale Universitätseinrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Universitätsbibliothek[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

UB: Eingang zum Historischen Lesesaal des alten Bibliotheksgebäudes von Paul Bonatz

Die Universitätsbibliothek Tübingen (UB) ist organisatorisch Teil des Informations-, Kommunikations- und Medienzentrums (IKM). Sie ist eine öffentliche wissenschaftliche Universalbibliothek, die auch der allgemeinen Bevölkerung zur Verfügung steht. Erstmals urkundlich erwähnt wurde sie im Jahr 1499.

Universitätsklinikum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Klinikum am Steinenberg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Klinikum am Steinenberg ist ein akademisches Lehrkrankenhaus mit Zentralversorgung der Universität Tübingen.

Fachsprachenzentrum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Fachsprachenzentrum bietet den Erwerb international akkreditierter Sprachzertifikate (UNIcert) für Studenten aller Fakultäten an.[11]

Museum der Universität MUT[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vollplastik eines Mammuts, Mammutelfenbein, 40 000 Jahre alt, Vogelherdhöhle, Teil des UNESCO-Welterbes "Höhlen und Eiszeitkunst im Schwäbischen Jura", Museum der Universität Tübingen MUT
Schloss Hohentübingen, erstes Schlosstor, während der Tübinger Kulturnacht 2016

Das junge Museum der Universität Tübingen MUT macht es sich seit 2006 zur Aufgabe, die 65 zum Teil sehr alten, singulären Lehr-, Schau- und Forschungssammlungen der Universität aus allen Fakultäten sammlungstechnisch, kuratorisch und organisatorisch zu professionalisieren. In interdisziplinär angelegten Ausstellungen sollen sowohl der breiteren Öffentlichkeit wissenschaftsgeschichtliche Einblicke vermittelt als auch selbst wissenschaftsgeschichtlich geforscht werden. Darüber hinaus wird über den Master-Profilstudiengang "Museum & Sammlungen"[12] des MUT unter Beteiligung von sechs geistes- und kulturwissenschaftlichen Fächern die Ausbildung von Studierenden im Ausstellungswesen angeboten.[13] Acht wissenschaftliche Lehrsammlungen – Älteste Kunst, Pfahlbauten + Kelten, Keilschriften, Göter + Gräber, Antike Kunst, Antike Münzen, Antike Skulpturen – sind im Museum Alte Kulturen und in der Dauerausstellung WeltKulturen im Schloss Hohentübingen für die Öffentlichkeit zugänglich. Zusätzlich existieren noch weitere, teilweise zugängliche, wissenschaftliche Lehrsammlungen auf Hohentübingen: Wiege der Biochemie (Schlosslabor), BildBestand, AlltagsKultur, AntikenBilder, Professorengalerie (partiell), Schlosskirche und TonSteineScherben.

Das MUT - und somit die Eberhard Karls Universität Tübingen - beherbergt als weltweit einzige universitäre Einrichtung Artefakte mit Welteerbestatus, wie den ältesten erhaltenen figürlichen Kunstwerken und Musikinstrumenten der Menschheit, den Mammutelfenbeinfiguren und den Fragmenten von Knochenflöten. Diese stammen aus der Vogelherdhöhle (Schwäbische Alb), die seit 2017 Teil des UNESCO-Welterbes "Höhlen und Eiszeitkunst im Schwäbischen Jura" sind.

Geologischer Lehrpfad Kirnberg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Rahmen des 500-jährigen Bestehens der Eberhard Karls Universität Tübingen wurde 1977 ein geologischer Lehrpfad am Kirnberg[14] im Schönbuch eröffnet, bei dem die Keuperschichten auf mehreren Schautafeln erläutert werden und einen geologischen Überblick des Schönbuchs bieten. Der Lehrpfad wird durch umfangreiche Fossilfunde ergänzt, die sich in der neu konzipierten Paläontologischen Sammlung der Eberhard Karls Universität befinden.[15]

Studentenwerk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Internationales Renommee[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Rahmen der deutschen Exzellenzinitiative hat sich die Universität im Juni 2012 mit ihrem Zukunftskonzept „Research − Relevance − Responsibility“, der Graduiertenschule LEAD (Learning, Educational Achievement, and Life Course Development) und dem Exzellenzcluster Centrum für Integrative Neurowissenschaften (CIN) erfolgreich durchgesetzt. Der Universität stehen aufgrund dieses Erfolges bis 2017 erhebliche zusätzliche Fördergelder zur Verfügung.[16] Seit Juni 2012 darf sich die Eberhard Karls Universität somit als deutsche Eliteuniversität bezeichnen.

Gemäß The Times Higher Education Supplement zählt Tübingen 2016 zu den 78 besten Universitäten der Welt,[17] im Fachbereich Arts and Humanities zu den 48 besten.[18] So bewertet beispielsweise auch die bekannte britische Zeitschrift The Economist Tübingen als „home to a famous university“.[19]

Einige der weltweit einflussreichsten evangelischen und katholischen Theologen des 20. Jahrhunderts wurden in Tübingen ausgebildet. Daher genießt die Universität besonders in den Bereichen Theologie und Religionsphilosophie einen ausgezeichneten Ruf. Die Universität Tübingen ist zudem die einzige deutschsprachige Universität, an welcher die „strategische Kommunikation“[20] Rhetorik als eigenes Fach gelehrt wird. Erster Lehrstuhlinhaber war der frühere Präsident des deutschen P.E.N.-Zentrums und Präsident der Akademie der Künste zu Berlin Walter Jens.

Studentenverbindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Partneruniversitäten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Universität Tübingen zählt zahlreiche sehr namhafte Partnerhochschulen weltweit, einschließlich mehrerer Hochschulen der Association of American Universities. Partneruniversitäten sind unter anderem die University of Cambridge, Karls-Universität Prag, Universität Warschau, University of Haifa, University of St. Andrews, University of Edinburgh und das University College London in Großbritannien,[21][22] die National University of Singapore, University of Hong Kong, Chuo University und Peking University in Asien, die McGill University in Kanada, Universidade de São Paulo in Brasilien sowie die Yale University, University of Michigan, University of California, Berkeley, Georgetown University, University of Texas at Austin, University of North Carolina at Chapel Hill, Brown University und das Princeton Theological Seminary in den USA.[23] Studierende und Promovierende der Eberhard Karls Universität haben die Möglichkeit, im Rahmen von akademischen Austauschprogrammen ohne zusätzliche Kosten an besagten Partneruniversitäten zu studieren. Austauschprogramme dieser Art existieren zurzeit für insgesamt über 500 Universitäten in 61 Ländern und werden von über 1.000 Tübinger Studierenden pro Jahr wahrgenommen.[24]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Uwe Dietrich Adam: Hochschule und Nationalsozialismus. Die Universität Tübingen im Dritten Reich. Mohr Siebeck, Tübingen 1977, ISBN 3-16-939602-1.
  • Martin Biastoch: Tübinger Studenten im Kaiserreich. Eine sozialgeschichtliche Untersuchung (= Contubernium – Tübinger Beiträge zur Universitäts- und Wissenschaftsgeschichte. Band 44). Sigmaringen 1996, ISBN 3-7995-3236-6.
  • Walter Jens: Eine deutsche Universität. 500 Jahre Tübinger Gelehrtenrepublik. Kindler, München 1977, ISBN 3-463-00709-6.
  • Ulrich Köpf, Sönke Lorenz, Anton Schindling, Wilfried Setzler: „Brunnen des Lebens“ – Orte der Wissenschaft. Ein Rundgang durch 525 Jahre Universität Tübingen. Fotos von Manfred Grohe. Schwäbisches Tagblatt, Tübingen 2002, ISBN 3-928011-48-0.
  • Sonja Levsen: Elite, Männlichkeit und Krieg. Tübinger und Cambridger Studenten 1900-1929. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2006, ISBN 3-525-35151-8.
  • Sylvia Paletschek: Die permanente Erfindung einer Tradition. Die Universität Tübingen im Kaiserreich und in der Weimarer Republik. Steiner, Stuttgart 2001, ISBN 3-515-07254-3.
  • Volker [Karl] Schäfer: Aus dem „Brunnen des Lebens“. Gesammelte Beiträge zur Geschichte der Universität Tübingen. Festgabe zum 70. Geburtstag (= Tübinger Bausteine zur Landesgeschichte. Band 5). Herausgegeben von Sönke Lorenz. Thorbecke, Ostfildern 2005, ISBN 978-3-7995-5505-0.
  • Tubingensia: Impulse zur Stadt- und Universitätsgeschichte. Festschrift für Wilfried Setzler zum 65. Geburtstag (= Tübinger Bausteine zur Landesgeschichte. Band 10). Herausgegeben von Sönke Lorenz und Volker [Karl] Schäfer in Verbindung mit dem Institut für Geschichtliche Landeskunde und Historische Hilfswissenschaften der Universität Tübingen. Redaktion: Susanne Borgards. Thorbecke, Ostfildern 2008, ISBN 978-3-7995-5510-4.
  • Urban Wiesing, Klaus-Rainer Brintzinger, Bernd Grün, Horst Junginger, Susanne Michl (Hrsg.): Die Universität Tübingen im Nationalsozialismus. Contubernium – Tübinger Beiträge zur Universitäts- und Wissenschaftsgeschichte Band 73, Steiner, Stuttgart 2010, ISBN 978-3-515-09706-2.
  • Ernst Seidl: Schätze aus dem Schloss Hohentübingen. Ausgewählte Objekte aus den Sammlungen der Universität Tübingen (= Schriften des Museums der Universität Tübingen. Bd. 1). MUT, Tübingen 2012, ISBN 978-3-9812736-4-9.
  • Ernst Seidl: Forschung – Lehre – Unrecht. Die Universität Tübingen im Nationalsozialismus (= Schriften des Museums der Universität Tübingen. Bd. 9). Museum der Universität Tübingen, Tübingen 2015, ISBN 978-3-9816616-5-1.
  • Silke Schöttle: Männer von Welt: Exerzitien- und Sprachmeister am Collegium Illustre und an der Universität Tübingen 1594-1819 (= Veröffentlichungen der Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg, Reihe B: Forschungen Bd. 209). Kohlhammer, Stuttgart 2016, ISBN 978-3-17-031383-5.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: University of Tübingen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Universität Tübingen: Studierendenstatistik Wintersemester 2016/17. Abgerufen am 31. Dezember 2016.
  2. Zahlen und Fakten zur Universität Tübingen
  3. Geschichte der Universität Tübingen In: www.uni-tuebingen.de
  4. H. E. Kuenzer: Auszug aus meinem Lebenslauf, Teil II. Frankenzeitung des Corps Franconia Tübingen, Nr. 156, S. 52–59; postum veröffentlicht
  5. Juden an der Universität Tübingen im Nationalsozialismus (PDF; 132 kB), Bericht des Arbeitskreises „Universität Tübingen im Nationalsozialismus“, 19. Januar 2006
  6. Michael Seifert: Neuer Bericht des Arbeitskreises "Universität Tübingen im Nationalsozialismus". Eberhard Karls Universität Tübingen, Pressemitteilung vom 14. Juli 2008 beim Informationsdienst Wissenschaft (idw-online.de), abgerufen am 20. Dezember 2014.
  7. Ernst-Bloch-Universität
  8. Die Kanzler der Universität Tübingen 1477–1933
  9. Wolfram Angerbauer: Das Kanzleramt an der Universität Tübingen und seine Inhaber 1590–1817, Mohr, Tübingen 1972, ISBN 3-16-833471-5
  10. Pressemeldung der Universität Tübingen zur Neugliederung der Fakultäten
  11. Fachsprachenzentrum
  12. Masterprofil M&S
  13. Museum der Universität Tübingen MUT
  14. Johannes Baier: Der Geologische Lehrpfad am Kirnberg (Keuper; SW-Deutschland), Jber. Mitt. oberrhein. geol. Ver, N. F. 93, 9–26, 2011 (Zusammenfassung).
  15. Johannes Baier: Museumsporträt: Das neue Paläontologische Museum in Tübingen, Fossilien 30, 247–252, 2013.
  16. Newsletter Uni Tübingen aktuell – Sonderausgabe zur Exzellenzinitiative
  17. THE World University Rankings 2015-2016
  18. THE Top 50 Arts and Humanities Universities 2015–2016
  19. Dissecting the miracle: The ingredients of German economic success are more complex than they seem, The Economist, 15. Juni 2013.
  20. Tübinger Rhetorik: Erfolgreich reden seit 1496
  21. ERASMUS-Partnerhochschulen der Universität Tübingen
  22. Liste der Partnerhochschulen Universität Tübingen
  23. Hochschulpartnerschaften der Universität Tübingen
  24. Aus Tübingen in die Welt: Studieren im Ausland

Koordinaten: 48° 31′ 29″ N, 9° 3′ 33″ O