Hanya Yanagihara

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Hanya Yanagihara (* 20. September 1974 in Los Angeles, Kalifornien) ist eine US-amerikanische Journalistin und Schriftstellerin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Yanagihara wuchs in Hawaii auf. Ihr Vater ist gebürtiger Hawaiianer japanischer Abstammung, ihre Mutter gebürtige Südkoreanerin, die jedoch ebenfalls in Hawaii aufwuchs. Als Jugendliche verbrachte sie aufgrund der beruflichen Stationen ihres Vaters außerdem viele Jahre in Maryland und Texas.[1]

Nach ihrem Abschluss am Smith College 1995 in Northampton, arbeitete Yanagihara zunächst als Redakteurin für das Reisemagazin Condé Nast Traveler, bevor sie stellvertretende Herausgeberin der Wochenendbeilage T: The New York TImes Style Magazine der Tageszeitung The New York Times wurde.

Yanagiharas erster Roman The People in the Trees erschien 2013 und behandelt das Leben und den Missbrauchsskandal um den US-amerikanischen Virologen und Nobelpreisträger Daniel Carleton Gajdusek. 2015 veröffentlichte sie den Roman A Little Life, der ebenfalls sexuellen Missbrauch und seine Folgen thematisiert[2] und 2017 in deutscher Sprache verlegt wurde.[3] A Little Life gelangte auf die Shortlists des britischen Booker Prize (2015) und des International DUBLIN Literary Award (2017).

Gegenwärtig lebt und arbeitet Yanagihara in New York.

Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Tim Adams: Hanya Yyanagihara: "I wanted everything turned up a little too high.". In: Theguardian.com, 27. Juli 2015, abgerufen am 6. Mai 2017.
  2. Wahlverwandtschaften aktuell. In: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung. 6. Dezember 2015, S. 49.
  3. Herzgewächse im Schatten der Vergangenheit. In: FAZ. 28. Januar 2017, S. 10.
  4. Claudia Voigt: Die Dschungelkönigin. Der Spiegel, 9. Februar 2019, S. 115.