Harald Rosenløw Eeg

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Harald Rosenløw Eeg 2012 auf der Göteborg Book Fair

Harald Rosenløw Eeg (* 18. August 1970[1] in Tønsberg) ist ein norwegischer Schriftsteller, der mit (Jugend-)Romanen, Drehbüchern sowie zahlreichen Literaturpreisen seines Landes hervortrat.

Leben und Schaffen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eeg machte einen akademischen Abschluss in Religionsgeschichte an der Universität Oslo. Er arbeitete danach als Katechet und Religionspädagoge.[2] In seiner Freizeit war er nebenbei als Techno-Musiker aktiv.

Für seinen Debüt-Jugendroman Glasskår erhielt er 1996 sowohl den „Tarjei-Vesaas-Debütantenpreis“ als auch den Debütantenpreis der protestantischen Kirche für Kinder- und Jugendliteratur.[3] Eine Verfilmung des Buchs folgte im Jahr 2002. Der deutsche Filmtitel lautete Der Riss. Für den Film von Regisseur Lars Berg gab es auf dem Berlinale Kinderfilmfest 2002 den „Gläsernen Bären“ der Kinderjury.

In rascher Folge legte Eeg in den folgenden Jahren weitere Jugendromane und Drehbücher vor. Nur zwischen 1998 und 2002 schaffte er weniger als eine Neuerscheinung im Jahr.

Für seine Bücher Vrengt (1997) und Yatzy (2004) bekam er den renommierten norwegischen Brageprisen in der Kategorie „Kinder- und Jugendbücher“. Eine Übersetzung ins Deutsche für Yatzy legte 2011 der Gerstenberg Verlag vor.[4] Es war das erste Buch Eegs, das in einer deutschen Übersetzung herauskam.

Werke (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jugend-Romane
  • 1995 – Glasskår
  • 1996 – Svidd
  • 1997 – Vrengt
  • 1998 – Filter
  • 2002 – Stjernetrekker
  • 2003 – Alle duene
  • 2004 – Yatzy
  • 2006 – Alt annet enn pensum
Romane
  • 2000 – Karmakongen
  • 2008 – Løp hare løp
Drehbücher
  • 2001 – Glasskår (dt.: Der Riss (2002))[5]
  • 2002 – Anolit gemeinsam mit Stefan Faldbakken
  • 2002 – Folk flest bor i Kina
  • 2004 – Hawaii, Oslo
  • 2006 – Uro
  • 2007 – Blodsbånd
  • 2008 – DeUsynlige (in deutscher Verfilmung unter dem Titel Troubled Water 2008)[6][7]
  • 2009 – Yatzy

Auszeichnungen, Literaturpreise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise, Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. https://www.aftenposten.no/alex/litterat/forfatte/eegrosen.htm
  2. Store norske leksikon, Oslo: Eintrag Harald Rosenløw Eeg, abgerufen am 5. Mai 2011
  3. http://www.snl.no/Harald_Rosenl%C3%B8w_Eeg
  4. Deutschlandradio Kultur vom 5. Mai 2011: Streichholz und Kamera - Rezension von Harald Rosenløw Eeg: Brennweite - Spiel mit dem Feuer
  5. Harald Rosenløw Eeg in der Internet Movie Database (englisch)
  6. DeUsynlige Release Info. Internet Movie Database, abgerufen am 22. Mai 2015 (englisch).
  7. DeUsynlige. Internet Movie Database, abgerufen am 10. Juni 2015 (englisch).