Harry Lehmann (Philosoph)

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Harry Lehmann (* 1965 in Dohna bei Dresden) ist ein deutscher Philosoph, der sich mit seinen Thesen zur Musikphilosophie einen Namen machte und damit insbesondere die Diskussionen zur Neuen Musik wesentlich prägte.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lehmann studierte von 1986 bis 1992 zunächst Physik an der Universität St. Petersburg. Ab 1992 folgte ein Philosophie-Studium an der Berliner Humboldt-Universität sowie ein Studium der Wissenschaftsphilosophie an der Universität Leeds. 2003 promovierte er an der Universität Potsdam mit einer Arbeit über die Systemtheorie von Niklas Luhmann. Seitdem ist er überwiegend als freiberuflicher Autor tätig.

Lehmann lebt in Berlin.

Bücher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ästhetische Erfahrung. Eine Diskursanalyse, Paderborn: Wilhelm Fink 2016, ISBN 978-3770561391
  • Gehaltsästhetik. Eine Kunstphilosophie, Paderborn: Wilhelm Fink 2016, ISBN 978-3770559831
  • Die digitale Revolution der Musik. Eine Musikphilosophie, Mainz: Schott Music 2013, ISBN 978-3795708252
  • Autonome Kunstkritik (Hg.), Berlin: Kulturverlag Kadmos 2012.
  • Die flüchtige Wahrheit der Kunst. Ästhetik nach Luhmann, München: Wilhelm Fink 2005, ISBN 978-3770541935

Aufsätze (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kunst und Kunstkritik in Zeiten politischer Polarisierung. Ein Kippmodell des politischen Raumes, in: Merkur. Deutsche Zs. für europäisches Denken, Heft 853/Juni 2020, S. 5–21. (online)
  • Die dritte Option der Kunstfreiheit, in: ZEIT ONLINE 28. Mai 2019.(online)
  • Konzeptmusik. Katalysator der gehaltsästhetischen Wende in der Neuen Musik, in: Neue Zeitschrift für Musik, 1/2014, S. 22–25, 30–35, 40–43.(online)
  • Warum die DDR am Design gescheitert ist, in: Lettre International, Heft 86/2009, S. 125–132. (online)
  • Zehn Thesen zur Kunstkritik, in: Merkur. Deutsche Zs. für europäisches Denken, Heft 714/2008, S. 982–994. (online)
  • Geschichten aus dem blinden Fleck – Zur Erzählphilosophie von Ingo Schulze, in: Sinn und Form, Heft 3/09, Berlin: Aufbau 2009, S. 390–410.(online)
  • Avantgarde heute. Ein Theoriemodell der ästhetischen Moderne, in: Musik & Ästhetik, Jg. 10, Heft 38 (April 2006), S. 5–41 (online)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]