Heinrich Friedrich von Arnim-Heinrichsdorff-Werbelow

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Heinrich Friedrich (seit 1841 Graf) von Arnim-Heinrichsdorff-Werbelow (* 23. September 1791 in Werbelow, Uckermark; † 18. April 1859 in Berlin) war ein preußischer Staatsmann.

Leben[Bearbeiten]

Arnim machte die Befreiungskriege mit und betrat dann die diplomatische Laufbahn. Nachdem er Legationssekretär in Stockholm und in Paris gewesen war, fungierte er seit 1831 als preußischer Gesandter in Brüssel, seit 1841 in Paris und 1845–1848 in Wien, wo er sich ganz im Geleise der metternichschen Politik bewegte. Am 24. Februar 1849 zum Minister des Auswärtigen ernannt, trat er bereits am 3. Mai von dieser Stelle zurück, da er mit der damaligen deutschen Politik des Ministeriums nicht einverstanden war. Von 1851 bis 1857 wieder preußischer Gesandter in Wien, förderte er, soviel er konnte, das gute Einvernehmen mit Österreich, in dem er stets einen unentbehrlichen Alliierten Preußens erblickte. Von 1857 bis zu seinem Tode war er auf Präsentation der Familie von Arnim Mitglied des Preußischen Herrenhaus. Er starb am 18. April 1859.

Literatur[Bearbeiten]

Vorgänger Amt Nachfolger
Preußischer Gesandter in Brüssel
1831–1841
Alexander von Arnim-Suckow
Heinrich von Werther (bis 1837) Preußischer Gesandter in Paris
1841–1845
Heinrich Alexander von Arnim

Karl Ernst Wilhelm von Canitz und Dallwitz
Albrecht von Bernstorff
Preußischer Gesandter in Wien
1845–1848
1851–1858

Albrecht von Bernstorff
Karl von Werther
Meyers Dieser Artikel basiert auf einem gemeinfreien Text aus Meyers Konversations-Lexikon, 4. Auflage von 1888–1890.
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