Heinrich Schmitthenner

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Heinrich Wilhelm Schmitthenner (* 3. Mai 1887 in Neckarbischofsheim; † 19. Februar 1957 in Marburg) war ein deutscher Geograph.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schmitthenner war der Sohn des Pfarrers Adolf Schmitthenner und der Bruder des Militärhistorikers Paul Schmitthenner. Nach seiner Promotion bei Alfred Hettner war er ab 1923 Professor in Heidelberg, ab 1928 in Leipzig und ab 1946 in Marburg. Er unternahm Forschungsreisen nach Nordafrika, Ost- und Südostasien.

Seine Forschungsarbeiten betrafen Länderkunde und Geomorphologie, insbesondere Schichtstufenlandschaft.

1939 wurde er zum Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina gewählt.[1] Seit 1934 war er korrespondierendes Mitglied der Sächsischen Akademie der Wissenschaften.[2]

Bei Heinrich Schmitthenner promovierten unter anderem Herbert Wilhelmy, Martin Schwind und Franz Tichy.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Oberflächengestaltung des nördlichen Schwarzwaldes (Dissertation, 1913)
  • Die Oberflächenformen der Stufenlandschaft zwischen Maas und Mosel (1923)
  • Tunesien und Algerien (1924)
  • Chinesische Landschaften und Städte (1925)
  • China im Profil (1934)
  • Lebensräume im Kampf der Kulturen (1938, 2. Auflage 1951)
  • Studien über Carl Ritter (1951)
  • Probleme der Schichtstufenlandschaft (1956)

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Mitgliedseintrag von Heinrich Schmitthenner bei der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina, abgerufen am 25. Juni 2016.
  2. Mitglieder der SAW: Heinrich Schmitthenner. Sächsische Akademie der Wissenschaften, abgerufen am 29. November 2016.