Heinz-Peter Tjaden

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Heinz-Peter Tjaden (* 1949 in Wilhelmshaven) ist ein deutscher Redakteur und Schriftsteller aus Burgwedel.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tjaden absolvierte von 1967 bis 1969 eine Lehre als Industriekaufmann bei den Olympia-Werken in Roffhausen. Nach dem Abitur studierte er Volkswirtschaftslehre und bei Elisabeth Noelle-Neumann Publizistik in Mainz. Er absolvierte sein Redaktionsvolontariat bei einem Fachzeitschriften-Verlag in Isernhagen bei Hannover, beim Burgdorfer Kreisblatt und bei der Hamburger Nachrichtenagentur „Nordpress“ von Oktober 1979 bis Dezember 1980. Danach arbeitete er als Chefredakteur von Fachzeitschriften wie „Straßen- und Tiefbau“, „Motortipp“, „Feder und Tinte“ und als Kulturredakteur bei „Nordpress“. 1984 und 1985 war er Lokalredakteur in Burgdorf, 1986 freier Mitarbeiter der Bild-Zeitung, von 1989 bis 2003 einer Wochenzeitung in Burgdorf[1] und 2004 Chefredakteur der Wilhelmshavener Wochenzeitung „2sechs3acht4“.

Heinz-Peter Tjaden schreibt ironische Erzählungen und Sachbücher. Von ihm stammen das Mathematik-Bilderbuch Wenn Zahlen Streit bekommen[2] und Zerstreutes Wohnen – Ratgeber für alle ab 70. In Satiren widmet er sich auch prominenten Persönlichkeiten.[3]

Einige seiner Beiträge führten zu juristischen Auseinandersetzungen, beispielsweise mit dem damaligen Wilhelmshavener Oberbürgermeister Eberhard Menzel wegen eines fiktiven Interviews,[4] mit den Zeugen Jehovas[5] und mit einem Ratsherrn aus Wilhelmshaven.[6] Seine Beiträge veranlassten aber auch Printmedien zu eigenen Recherchen.[7][8]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Expo-Kinderfest in Burgdorf
  2. Lustiges Mathe-Bilderbuch
  3. Sticheleien am Sonntag: Peter Hahne#Literatur
  4. Klage für nichts und wider nichts
  5. Urteil des Hamburger Landgerichtes vom 12. September 2008 (PDF-Datei)
  6. Freie Meinung statt übler Nachrede
  7. Jugendhilfe wehrt sich gegen Kritiker
  8. Steuerflucht in Neu-Isenburg?