Henning Vöpel

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Henning Vöpel. Quelle ist die Presseseite des HWWI

Henning Vöpel[1] (* 13. Oktober 1972 in Hamburg) ist ein deutscher Ökonom. Er ist Direktor des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts (HWWI)[2] und lehrt als Professor für Volkswirtschaftslehre an der HSBA Hamburg School of Business Administration.[1] Außerdem ist er Moderator der Sendung „Hamburg 4.0 – Ideen. Impulse. Innovationen“ bei dem Hamburger TV-Sender Hamburg 1[3] und Mitbegründer des Hammerbrooklyn.DigitalCampus[4] in Hamburg sowie Mitglied im Management Bord von Hamburg@work. Vöpel tritt regelmäßig als Experte in den Medien auf, zum Beispiel in der Phoenix-Runde, den Tagesthemen, als Insider bei Xing oder in der WELT und dem Handelsblatt. Er ist Keynote-Speaker insbesondere für die Themen Globalisierung und Digitalisierung auf nationalen und internationalen Konferenzen, zum Beispiel in Cusco.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vöpel studierte Volkswirtschaftslehre an der Universität Hamburg. Von 1999 bis 2004 arbeitete Vöpel als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Außenhandel und Wirtschaftsintegration der Universität Hamburg. Im Jahr 2003 promovierte er dort zum Dr. rer. pol. bei Vinzenz Timmermann mit einer Dissertationsarbeit über die „Stabilisierungswirkungen der Geldpolitik – Eine theoretische und empirische Analyse“. Anschließend gründete er die Unternehmensberatung EconView, bei der er zwei Jahre als Geschäftsführer tätig war. Von 2006 bis 2014 war Vöpel wissenschaftlicher Mitarbeiter im HWWI und leitete dort das Themenfeld „Gesundheits- und Sportökonomik“. Im Jahr 2006 nahm Vöpel zweimal an der sogenannten „Gemeinschaftsdiagnose“ der führenden Wirtschaftsforschungsinstitute im Auftrag der deutschen Bundesregierung teil. In den Jahren 2009 und 2015 verbrachte er auf Einladung des US Department of State jeweils im Rahmen des International Visitor Leadership Program (IVLP) einen Aufenthalt unter anderem in Washington D.C., New York City, San Francisco und Boston. Seit 2010 ist er Professor für Volkswirtschaftslehre an der HSBA Hamburg School of Business Administration. Seit 2014 ist Vöpel Direktor und Geschäftsführer des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts (HWWI) und folgte in dieser Position Thomas Straubhaar nach. Seine Forschungs- und Themenschwerpunkte sind Konjunkturanalyse, Geld- und Währungspolitik, Globalisierung und Digitalökonomie. Außerdem ist Vöpel als Experte für Sportökonomie bekannt.

Publikationen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • disruption. Neuvermessung einer ver-rückten Welt, ISBN 978-3-7504-3614-5, Hamburg, 2020.
  • mit M. Cotterell, J. Quitzau: Strategie 2030 – Staatsschulden, HWWI & Berenberg Bank (Hrsg.), Hamburg, 2019
  • Wie künstliche Intelligenz die Ordnung der Wirtschaft revolutioniert, Wirtschaftsdienst, 98. Jahrgang, 2018, (11), S. 828–830.
  • mit A. Wolf: Regionalwirtschaftliche Resilienz in Zeiten strukturellen Wandels, Ausgabe 2/2018 der Wirtschaftspolitischen Blätter.
  • Grenzenlose Verantwortung: zur Moral und Ökonomik der Flüchtlingskrise. In: A. Fuhrer, C. Nawrocki (Hrsg.): Schaffen wir das?: Ein Plädoyer für mehr Offenheit in der Flüchtlingspolitik. Lau-Verlag & Handel KG, Reinbek 2016, ISBN 978-3-95768-179-9, S. 89–96.
  • Stabilität und institutionelles Design einer nichtoptimalen Währungsunion: spieltheoretische Bedingungen für eine Lösung der Euro-Krise, DIW Berlin, Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung, 82, (2/2013), 61–75.
  • mit M. Berlemann: Tournament Incentives and Asset Price Bubbles: Evidence from a Field Experiment, Economics Letters, 115, (2), 232–235, 2012
  • mit G. Geyer, J. Pimpertz, T.Straubhaar: Wachstum und Beschäftigung im Gesundheitswesen. Beschäftigungswirkungen eines modernen Krankenversicherungssystems (= Beiträge zum Gesundheitsmanagement. Band 14), Nomos Verlagsgesellschaft, Baden-Baden 2006, ISBN 3-8329-1970-8.
  • Stabilisierungswirkungen der Geldpolitik – Eine theoretische und empirische Analyse. Peter Lang Verlag (Hrsg.), Frankfurt am Main 2004, ISBN 3-631-52572-9 (zugleich Dissertation).

Mandate[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Seit September 2020: Vorsitz des MV-Zukunftsrates, zusammen mit Dr. Franziska Tanneberger[5]
  • Seit Juni 2020: Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats des BVMW[6]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Prof. Dr. Henning Vöpel. Abgerufen am 2. Mai 2020.
  2. Team. Abgerufen am 2. Mai 2020.
  3. Hamburg 4.0. Abgerufen am 2. Mai 2020.
  4. Eva Eusterhus: Hammerbrooklyn: Die Box, aus der die Zukunft kommt. In: DIE WELT. 17. Juni 2019 (welt.de [abgerufen am 2. Mai 2020]).
  5. Landesregierung M-V: Schwesig: Kabinett beruft MV-Zukunftsrat ein. 21. September 2020, abgerufen am 22. September 2020.
  6. BVMW: Prof. Dr. Vöpel ist Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirates. 29. Juni 2020, abgerufen am 22. September 2020.