Hermann Eising

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Hermann Eising (* 4. Februar 1908 in Coesfeld; † 9. August 1981 in Münster) war ein deutscher katholischer Theologe und Hochschullehrer (Alttestamentler) in Münster.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach einem Studium in Münster und Freiburg wurde Eising am 17. Dezember 1932 zum Priester geweiht. 1933 ernannte ihn Kardinal von Galen, zu diesem Zeitpunkt Bischof von Münster, zu seinem Kaplan. In diesen Jahren leitete er bis zu ihrer Auflösung 1939 durch die Gestapo die Theologen-Gemeinschaft im Bund Neudeutschland. Danach ging Eising an die Pfarre St. Matthias in Berlin. 1947 kehrte er nach Münster zurück und wurde Kaplan in Angelmodde.

Mit seiner Dissertation Formgeschichtliche Untersuchungen zur Jakobserzählung der Genesis im Jahr 1940 erhielt Eising seine Promotion; im Jahr 1949 erfolgte seine Habilitation. Seine Lehrbefugnis als ordentlicher Professor im Fach Alttestamentliche Exegese erhielt Eising 1955 an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität. Zu seinen Schülern gehört unter anderem der Erfurter Alttestamentler Hans Lubsczyk.

Eising war von 1959 bis 1970 Schriftleiter der Zeitschrift Theologische Revue.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Das Buch der Psalmen (mit Ko-Autoren) Patmos, 4. Aufl. 1992.
  • Kleiner Bildatlas zur Bibel (mit L.H. Grollenberg), Gütersloher Verl.-Haus, 4. Aufl. 1969.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]