Herpersdorf (Eckental)

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Herpersdorf
Markt Eckental
Koordinaten: 49° 34′ 46″ N, 11° 15′ 29″ O
Höhe: 337 m ü. NHN
Einwohner: 504 (31. Jan. 2020)[1]
Eingemeindung: 1. Januar 1972
Postleitzahl: 90542
Vorwahl: 09153
Der Eckentaler Gemeindeteil Herpersdorf

Herpersdorf ist ein Gemeindeteil des Marktes Eckental im Landkreis Erlangen-Höchstadt (Mittelfranken, Bayern).

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Dorf[2] liegt im Bereich der nördlichen Albrandregion. Es befindet sich etwa 2,5 Kilometer östlich von Eckenhaid. Die südöstlich entspringenden Bäche Krebsbach und Dözlbach vereinigen sich im Ort mit dem von Bullach kommenden Hainbüchachgraben zum Mühlbach, einem Zufluss der Schwabach. Der Dözlbach speist die im Südosten des Ortes gelegenen Mühlweiher.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Herpersdorf wurde 1021 durch bairische Siedler im Rahmen einer von Süden her erfolgenden Kolonisation gegründet.[3] Durch die zu Beginn des 19. Jahrhunderts im Königreich Bayern durchgeführten Verwaltungsreformen wurde der Ort mit dem zweiten Gemeindeedikt eine eigenständige Ruralgemeinde, zu der die beiden Dörfer Ebach und Mausgesees gehörten. Im Zuge der kommunalen Gebietsreform in Bayern wurde die gesamte Gemeinde Herpersdorf am 1. Januar 1972 zu einem Bestandteil der neu gebildeten Gemeinde Eckental.[4][5]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Den nördlichen Ortsrand berührt die Staatsstraße 2236, die von Nordwesten her kommend ostsüdostwärts in Richtung Schnaittach weiterführt. Aus dem Norden, von Benzendorf her, verläuft die Kreisstraße ERH 12 durch den Ort hindurch und in südsüdwestlicher Richtung weiter nach Bullach.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Denkmalgeschütztes Bauernhaus in der Herpersdorfer Hauptstraße

In Herpersdorf befindet sich ein als Baudenkmal ausgewiesenes Bauernhaus mit eingeschossigem giebelständigem Satteldachbau.

Siehe Liste der Baudenkmäler in Herpersdorf

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Fritz Fink: Wanderung durch die Vergangenheit des Schwabachtales – Die Landschaft zwischen Erlangen und Gräfenberg. Selbstverlag, Eschenau 1999, ISBN 3-00-004988-6.
  • Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Herpersdorf (Eckental) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Einwohnerzahl von Herpersdorf, abgerufen am 16. März 2019
  2. Herpersdorf in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 16. März 2019.
  3. Fritz Fink: Wanderung durch die Vergangenheit des Schwabachtales – Die Landschaft zwischen Erlangen und Gräfenberg. Selbstverlag, Eschenau 1999, ISBN 3-00-004988-6. Seite 25
  4. Politische Zusammensetzung der Landgemeinde Herpersdorf, abgerufen am 16. März 2019
  5. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1. Seite 710