High Plains (Vereinigte Staaten)

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Dirt Road in den High Plains von Colorado

Die High Plains sind eine Subregion der Great Plains im Herzen der USA. Sie umfassen den westlichen Teil der Great Plains, die am Fuße der Rocky Mountains enden. Die High Plains liegen im Osten des US-Bundesstaates Colorado, im Westen von Kansas, im Westen Nebraskas, in Zentrum und im Osten Montanas, im Ostteil New Mexicos, im Westen Oklahomas, im Nordwesten von Texas sowie im Südosten von Wyoming. In gewissen Fällen werden auch Teile von South Dakota und North Dakota zu den High Plains gezählt. Von Ost nach West wächst die Höhe der High Plains von etwa 750 m (2500 ft) bis über 1800 m (6000 ft).

Die High Plains sind eine halbtrockene Region, in der jährlich zwischen 250–500 mm (10–20 in) Niederschläge fallen. Infolge geringer Feuchtigkeit sowie ihrer Höhenlage existieren in den meisten Regionen extreme Temperaturschwankungen, die zwischen Tag und Nacht 33 Grad Celsius (59 Grad F) betragen können. Des Weiteren kommen in den High Plains beständige und manchmal intensive, aus dem Westen kommende Winde vor. Aufgrund solch harter Bedingungen haben die High Plains, vor allem in den nördlichen und westlichen Gebieten, eine der tiefsten Populationsdichten der USA. So verfügt der US-Bundesstaat Wyoming hinter Alaska über die tiefste Populationsdichte des gesamten Landes. Ausnahmen bilden Städte wie Amarillo und Lubbock im Westen von Texas, die bereits über mehr als 200.000 Einwohner verfügen.

Die Kurzgrasprärien der High Plains sind zumeist von Feigenkakteen und Buschland überzogen. Die landwirtschaftliche Nutzung umfasst Rinderzucht und den Anbau von Weizen und Sonnenblumen. Andere wirtschaftlicher Aktivitäten beinhalten den Abbau von Naturgas, Erdöl und die Nutzung von Windenergie.

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