Hirsch-Brauerei Honer

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Hirsch-Brauerei Honer GmbH & Co. KG

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Rechtsform GmbH & Co. KG
Gründung 1782
Sitz Wurmlingen, Deutschland
Leitung Rainer Honer
Hubert Hepfer
Mitarbeiterzahl 113[1]
Branche Brauerei
Website www.hirschbrauerei.de
Stand: 31. Dezember 2018

Die Hirsch-Brauerei Honer ist eine deutsche Brauerei in Familienbesitz in Wurmlingen.

Geschichte

Die Brauerei wurde 1782 von Ludwig Aeble als Wirtshausbrauerei der Schildwirtschaft „Zum Hirschen“ in Wurmlingen gegründet. 1861 kam es zum ersten Eigentümerwechsel als Josef Zepf die Brauerei übernahm. Sein Sohn Heinrich Zepf begann als neuer Eigentümer 1865 mit der Belieferung auch auswärtiger Wirtshäuser neben dem Stammhaus. Mit der Hochzeit zwischen Fanny Zepf und dem aus Spaichingen stammenden Braumeister Heinrich Honer übernahm dieser 1897 die Brauerei von seinem Schwiegervater. Seitdem befindet sich die Brauerei im Besitz der Familie Honer. 1936 ging die Geschäftsführung von Heinrich auf seinen Sohn August Honer über, der sie 1960 an seinen Sohn Rainer Honer weitergab. Er ist bis heute als Geschäftsführer tätig, 2009 trat seine Tochter Gabi Lemke in die Geschäftsführung ein.[2] Am 4. Mai 1997 kam es auf dem Gelände der Brauerei zu einem Brand in einem Lagergebäude, mehrere hundert Fässer sowie Kühlschränke und 20 Paletten Leergut wurden zerstört.[3]

Die Brauerei setzt stark auf regionale Verwurzelung und die Verwendung regionaler Zutaten. So stammt das Braumalz aus Baden-Württemberg. Seit 2015 bestehen zudem Anbauverträge für Gerstenmalz mit mehreren Landwirten rund um die Brauerei. Der Hopfen kommt aus den süddeutschen Anbaugebieten Tettnang und Hallertau nach Wurmlingen.[4] Weiterhin verfügt die Brauerei über eine eigene Brauwasserquelle direkt unter den Lagerkellern.[5] Im 2-jährlichen Rhythmus veranstaltet die Brauerei das „Brauereihoffest“ mit mehreren tausend Besuchern. Hier werden üblicherweise auch neue Produkte oder Erweiterungen der Brauerei vorgestellt.[6] Zum Brauereigelände gehört auch die 2006 eröffnete „Hirsch-Bierwelt“, die ein Museum zur Geschichte des Bieres mit einer kleinen Kreativbrauerei verbindet, in der Gästegruppen eigenes Bier brauen können.[7]

Sortiment

  • Hirsch Pils: Klassisches Bier nach Pilsner Brauart
  • Hirsch Gold: Exportbier mit feiner Hopfennote
  • Hirsch Helles: Helles Lagerbier
  • Goldstoff: Helles Vollbier in der Bügelflasche
  • Hirsch Hefe Weisse: Weißbier, Gewinner des World Beer Awards 2017 in der Kategorie World's Best Wheat Beer[8]
  • Hirsch Kristall Weisse: Filtriertes Weißbier, Gewinner des European Beer Star Gold 2018[9]
  • Hirsch Sport Weisse: Leichtes Weißbier mit reduzierter Stammwürze, Gewinner des European Beer Star Gold 2017 und 2018[10][11]
  • Hirsch Dunkle Weisse: Dunkles Weißbier
  • Hirsch Alkoholfreie Weisse: Isotonisches, alkoholfreies Weißbier
  • Hirsch Naturtrübes Zwickl und Zwuckl: Unfiltriertes Vollbier in 0,5- sowie 0,33 Liter Bügelflaschen
  • Hirsch Natürliches Donau Radler: Trübes Biermischgetränk mit Zitronensaft
  • Hirsch Donau Radler: Untergäriges Biermischgetränk mit Zitronenlimonade
  • Hirsch Donau Radler Weisse: Alkoholfreies Weißbier mit Zitronenlimonade

Sonstiges

Die Brauerei ist Mitglied im Brauring, einer Kooperationsgesellschaft privater Brauereien aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.[12]

Weblinks

Quellen

  1. Jahresabschluss zum 31. Dezember 2018 im elektronischen Bundesanzeiger
  2. 1782 - Wie alles begann. Abgerufen am 13. November 2018.
  3. Als die Hirsch-Brauerei in Flammen stand. Schwäbische Zeitung, 2. Juni 2018, abgerufen am 13. November 2018.
  4. Unsere Rohstoffe aus der Region. Abgerufen am 13. November 2018.
  5. Die Quelle sprudelt im eigenen Keller. Schwäbische Zeitung, 14. August 2016, abgerufen am 13. November 2018.
  6. Freude über friedliche Partystimmung. Schwäbische Zeitung, 22. Mai 2017, abgerufen am 13. November 2018.
  7. "Bierwelt" steht seit zehn Jahren in Wurmlingen. Schwäbische Zeitung, 13. September 2016, abgerufen am 13. November 2018.
  8. World's Best Wheat Beer. worldbeerawards.com, abgerufen am 13. November 2018.
  9. Gewinner 2018. (PDF; 2,1 mB) private-brauereien.de, abgerufen am 16. November 2018.
  10. Gewinner 2017. (PDF; 550 kB) private-brauereien.de, abgerufen am 13. November 2018.
  11. Gewinner 2018. (PDF; 2,1 mB) private-brauereien.de, abgerufen am 16. November 2018.
  12. Mitgliedsbrauereien. Brauring, abgerufen am 20. Februar 2020.

Koordinaten: 48° 0′ 19″ N, 8° 46′ 38″ O