Hisel

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Hisel (Begriffsklärung) aufgeführt.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Hisel
Hisel
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Hisel hervorgehoben
Koordinaten: 49° 58′ N, 6° 23′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Eifelkreis Bitburg-Prüm
Verbandsgemeinde: Bitburger Land
Höhe: 370 m ü. NHN
Fläche: 2,13 km2
Einwohner: 10 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 5 Einwohner je km2
Postleitzahl: 54646
Vorwahl: 06527
Kfz-Kennzeichen: BIT, PRÜ
Gemeindeschlüssel: 07 2 32 052
Adresse der Verbandsverwaltung: Hubert-Prim-Straße 7
54634 Bitburg
Webpräsenz: www.bitburgerland.de
Ortsbürgermeister: Peter Neyses
Lage der Ortsgemeinde Hisel im Eifelkreis Bitburg-Prüm
Bitburg Auw bei Prüm Roth bei Prüm Olzheim Neuendorf Kleinlangenfeld Schwirzheim Büdesheim Wallersheim Fleringen Weinsheim Gondenbrett Sellerich Buchet Oberlascheid Bleialf Mützenich Winterscheid Winterspelt Großlangenfeld Brandscheid Prüm Rommersheim Giesdorf Hersdorf Seiwerath Schönecken Oberlauch Niederlauch Orlenbach Winringen Dingdorf Watzerath Pittenbach Pronsfeld Habscheid Heckhuscheid Matzerath Heisdorf Nimsreuland Lasel Wawern Feuerscheid Nimshuscheid Lützkampen Großkampenberg Kesfeld Üttfeld Euscheid Strickscheid Lünebach Lierfeld Eilscheid Dackscheid Merlscheid Pintesfeld Kinzenburg Waxweiler Manderscheid Lichtenborn Arzfeld Irrhausen Reiff Sengerich Leidenborn Herzfeld Eschfeld Roscheid Harspelt Sevenig (Our) Dahnen Reipeldingen Daleiden Dasburg Preischeid Olmscheid Jucken Kickeshausen Lauperath Krautscheid Oberpierscheid Niederpierscheid Lascheid Hargarten Lambertsberg Mauel Plütscheid Burbach Balesfeld Neuheilenbach Neidenbach Usch Zendscheid Steinborn Sankt Thomas Malbergweich Malberg (Eifel) Kyllburgweiler Seinsfeld Oberkail Gransdorf Gindorf Pickließem Orsfeld Kyllburg Etteldorf Wilsecker Badem Sefferweich Seffern Schleid Heilenbach Ehlenz Oberweiler Bickendorf Nattenheim Fließem Rittersdorf (Eifel) Ließem Niederweiler Biersdorf am See Wiersdorf Wißmannsdorf Hamm (Eifel) Echtershausen Brecht Feilsdorf Hütterscheid Baustert Brimingen Hisel Mülbach Oberweis Bettingen (Eifel) Olsdorf Wettlingen Stockem Halsdorf Enzen Dudeldorf Gondorf Metterich Hüttingen an der Kyll Röhl Scharfbillig Sülm Dahlem Trimport Idenheim Idesheim Meckel Eßlingen Oberstedem Niederstedem Wolsfeld Dockendorf Ingendorf Messerich Birtlingen Altscheid Berkoth Nusbaum Biesdorf Kruchten Hommerdingen Hüttingen bei Lahr Mettendorf Niehl Burg Lahr Geichlingen Körperich Roth an der Our Gentingen Ammeldingen an der Our Berscheid Bauler Waldhof-Falkenstein Keppeshausen Rodershausen Gemünd Sevenig bei Neuerburg Affler Dauwelshausen Scheitenkorb Nasingen Muxerath Obergeckler Niedergeckler Sinspelt Niederraden Koxhausen Herbstmühle Karlshausen Zweifelscheid Leimbach Emmelbaum Ammeldingen bei Neuerburg Heilbach Uppershausen Plascheid Hütten Neuerburg Scheuern Fischbach-Oberraden Utscheid Weidingen Übereisenbach Wallendorf Bollendorf Echternacherbrück Ernzen Ferschweiler Minden Menningen Eisenach Gilzem Kaschenbach Niederweis Irrel Prümzurlay Alsdorf Holsthum Peffingen Schankweiler Spangdahlem Herforst Beilingen Philippsheim Speicher (Eifel) Preist Orenhofen Auw an der Kyll Hosten Nordrhein-Westfalen Belgien Luxemburg Trier Landkreis Trier-Saarburg Landkreis Vulkaneifel Landkreis Bernkastel-WittlichKarte
Über dieses Bild
Hisel 2016.

Hisel ist eine Ortsgemeinde im Eifelkreis Bitburg-Prüm in Rheinland-Pfalz und gehört der Verbandsgemeinde Bitburger Land an. Sie liegt unter den kleinsten Gemeinden in Deutschland nach Einwohnerzahl auf dem zweiten Platz.[2]

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hisel liegt westlich von Bitburg unweit der B 50. Der größte Teil der Gemarkung wird landwirtschaftlich genutzt, zum Ort gehören 7 ha Wald.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort wird 786/787 erstmals als Hoensal erwähnt. Er gehörte bis Ende des 18. Jahrhunderts zur Herrschaft Neuerburg im Herzogtum Luxemburg (Quartier Vianden), ehe er 1815 an Preußen ging und von der Bürgermeisterei Baustert verwaltet wurde.

Hisel hatte 1939 mit 42 Einwohnern einen Höchststand erreicht, seither ist die Einwohnerzahl immer weiter gesunken; 1970 lebten hier 39 Einwohner.

Mit zehn Einwohnern im Jahre 2016 ist Hisel das kleinste Dorf im Eifelkreis. Die Ortsgemeinden Brimingen und Hisel haben sich auf einen Zusammenschluss zum 1. Januar 2018 verständigt. Hisel soll dabei in die Ortsgemeinde Brimingen eingegliedert werden. [3]

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl der Gemeinde Hisel, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[1][4]

Jahr Einwohner
1815 21
1835 23
1871 32
1905 33
1939 42
1950 41
Jahr Einwohner
1961 30
1970 36
1987 29
1997 19
2005 17
2015 10

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat in Hisel besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.[5]

Sehenswürdigkeiten in Hisel

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen von Hisel
Wappenbeschreibung: „Schild von Rot über Silber schräglinks geteilt, links oben ein silbernes Lilienkreuz, rechts unten zwei rote Haselnüsse mit Zweig und Blatt.“
Wappenbegründung: Die Farben Rot und Silber stehen für die Zugehörigkeit zur Herrschaft Vianden. Das links obenstehende, silberne Glevenkreuz weist auf die Echternacher Güter in Hisel hin; das Haselnussblatt steht für den abgeleiteten Ortsnamen und die beiden roten Nüsse für die ehemals zwei Stockgüter.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sehenswert ist in Hisel vor allem das älteste erhaltene Haus der Gemeinde, das 1772 errichtet wurde. Außerdem befindet sich in der Umgebung eine Reihe von Wegkreuzen.

Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinsam mit der Nachbargemeinde Brimingen betreibt Hisel eine Freiwillige Feuerwehr.

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahre 2005 wurden im Windpark Hisel () fünf Windenergieanlagen des Typs Enercon E-40/6.44 (Rotor-Durchmesser 40 m) mit einer Nennleistung von je 600 kW der Firma Net Service GmbH entwickelt und von der Firma Thewindpower in Betrieb genommen.[6]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Hisel – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2015 (Hilfe dazu).
  2. Kristiana Ludwig: Morgen heute – Das älteste Dorf Deutschlands. (Memento vom 12. Februar 2013 im Webarchiv archive.is) In: taz. 16. September 2012.
  3. Brimingen und Hisel fusionieren 2018. Abgerufen am 1. Januar 2016.
  4. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  5. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  6. Windpark Hisel. Abgerufen am 7. Juli 2016.