Hohes Kreuz

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Hohes Kreuz
Hohes Kreuz
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Hohes Kreuz hervorgehoben
Koordinaten: 51° 25′ N, 10° 7′ O
Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Eichsfeld
Verwaltungs­gemeinschaft: Leinetal
Höhe: 298 m ü. NHN
Fläche: 18,01 km2
Einwohner: 1293 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 72 Einwohner je km2
Postleitzahl: 37308
Vorwahl: 03606
Kfz-Kennzeichen: EIC, HIG, WBS
Gemeindeschlüssel: 16 0 61 049
Gemeindegliederung: 4 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Hauptstr. 73
37308 Bodenrode-Westhausen
Webpräsenz: www.vg-leinetal.de
Bürgermeister: Detlef Lesser (CDU)
Lage der Gemeinde Hohes Kreuz im Landkreis Eichsfeld
NiedersachsenHessenKyffhäuserkreisLandkreis NordhausenUnstrut-Hainich-KreisAm OhmbergAm OhmbergAm OhmbergArenshausenAsbach-SickenbergBerlingerodeBernterode (bei Heilbad Heiligenstadt)BirkenfeldeBodenrode-WesthausenBornhagenBrehmeBreitenworbisBüttstedtBuhlaBurgwaldeDeunaDieterodeDietzenrode/VatterodeDingelstädtEcklingerodeEffelderEichstruthFernaFreienhagen (Eichsfeld)FretterodeGeisledenGeismarGerbershausenGernrode (Eichsfeld)GerterodeGlasehausenGroßbartloffHausen (Eichsfeld)HaynrodeHeilbad HeiligenstadtHelmsdorf (Eichsfeld)HeuthenHohengandernHohes KreuzHundeshagenKallmerodeKefferhausenKellaKellaKirchgandernKirchworbisKleinbartloffKreuzebraKrombach (Eichsfeld)KüllstedtLeinefelde-WorbisLenterodeLindewerraLutter (Eichsfeld)Mackenrode (Landkreis Eichsfeld)MarthNiederorschelPfaffschwendeReinholterodeRöhrigRohrberg (Eichsfeld)RustenfeldeSchachtebichSchimbergSchönhagen (Eichsfeld)SchwobfeldSilberhausenSteinbach (Eichsfeld)Sonnenstein (Gemeinde)SteinheuterodeTastungenTeistungenThalwendenUderVolkerodeDeunaWachstedtWahlhausenWehndeWiesenfeld (Eichsfeld)WingerodeWüstheuterodeKarte
Über dieses Bild

Hohes Kreuz ist eine Gemeinde in der Verwaltungsgemeinschaft Leinetal im thüringischen Landkreis Eichsfeld. Sie entstand 1991 aus einem Zusammenschluss der Gemeinden Bischhagen, Mengelrode, Siemerode und Streitholz. Das Gemeindegebiet erstreckt sich von der thüringisch-niedersächsischen Grenze im Norden bis zur Bundesautobahn 38 im Süden.

Gemeindegliederung

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1055 wird Selmanroth in einer Schenkungsurkunde des Mainzer Erzbischofs erstmals erwähnt. Streitholz erscheint in einer Urkunde von 1286 als Strietholz. 1310 wird dann auch Mengelrode und 1445 Bischhagen erwähnt.

Siemerode, Mengelrode, Bischhagen und Streitholz waren bis zur Säkularisation Teil von Kurmainz. Von 1802 bis 1945 waren die Orte dann Teil der preußischen Provinz Sachsen.

Ab 1945 waren die Orte Teil der sowjetischen Besatzungszone und ab 1949 Teil der DDR. Von 1961 bis zur Wende und Wiedervereinigung 1989/1990 lagen die Orte nahe der innerdeutschen Grenze.

Im Juli 1986 beging die Gemeinde Siemerode mit einer Festwoche das Jubiläum der 750-Jahr-Feier. [2] Seit 1990 wurden sie Teil des neu gegründeten Bundeslandes Thüringen. Siemerode, Mengelrode, Bischhagen und Streitholz schlossen sich zum 1. Januar 1991 zu einer Einheitsgemeinde mit Sitz in Siemerode zusammen.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: „In Blau ein rotes silbern bordiertes Kreuz, belegt mit vier silbernen Eichenblättern an einem silbernen sechsspeichigen Rad.“

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Entwicklung der Einwohnerzahl (31. Dezember):

  • 1994 – 1.606
  • 1995 – 1.666
  • 1996 – 1.643
  • 1997 – 1.654
  • 1998 – 1.703
  • 1999 – 1.688
  • 2000 – 1.646
  • 2001 – 1.553
  • 2002 – 1.533
  • 2003 – 1.408
  • 2004 – 1.407
  • 2005 – 1.412
  • 2006 – 1.405
  • 2007 – 1.393
  • 2008 – 1.408
  • 2009 – 1.399
  • 2010 – 1.388
  • 2011 – 1.346
  • 2012 – 1.342
  • 2013 – 1.324
  • 2014 – 1.307
  • 2015 – 1.293
Datenquelle: Thüringer Landesamt für Statistik

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat von Hohes Kreuz setzt sich aus 12 Gemeinderatsmitgliedern zusammen.

  • CDU: 9 Sitze
  • Wahlvorschlag FFw: 3 Sitze

(Stand: Kommunalwahl am 7. Juni 2009)[3]

Die Wahl 2014 ergab keine Änderung der Sitzverteilung.[4]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der ehrenamtliche Bürgermeister Detlef Lesser wurde am 6. Juni 2010 gewählt.[5]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Mariensäule im Mariengärtchen in Siemerode
  • Kirche St. Nikolaus in Siemerode aus den Jahren 1732/33
  • Katholische Filialkirche St. Johannes Evangelist in Streitholz
  • Kirche in Mengelrode von 1687
  • Kirche in Bischhagen von 1731

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Rat der Gemeinde Siemerode (Hrsg.): 750 Jahre Siemerode 1236–1986 mit Faltblatt zur Festwoche (4. bis 13 Juli 1986). Siemerode 1986.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerung der Gemeinden vom Thüringer Landesamt für Statistik (Hilfe dazu).
  2. Gemeindeverwaltung (Hrsg.): 750 Jahre Siemerode 1236-1286. Programm der Festwoche vom 4. bis 13. Juli 1986. Faltblatt.
  3. Kommunalwahlen in Thüringen am 7. Juni 2009. Wahlen der Gemeinde- und Stadtratsmitglieder. Vorläufige Ergebnisse. Der Landeswahlleiter; abgerufen am 10. März 2010 (PDF; 1,9 MB).
  4. http://www.vg-leinetal.de/html/wahlinformationen/index_wahlinfo.htm
  5. Kommunalwahlen in Thüringen am 6. Juni 2010. Wahlen der Gemeinde- und Stadtratsmitglieder. Vorläufige Ergebnisse. Der Landeswahlleiter; abgerufen am 6. Juni 2010.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Hohes Kreuz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien