Horst-Rüdiger Jarck

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Horst-Rüdiger Jarck (* 16. April 1941 in Bremen) ist ein deutscher Historiker und Archivar. Von 1989 bis zu seiner Pensionierung 2006 war Jarck Leiter des Staatsarchivs Wolfenbüttel.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ausbildung und Beruf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Abitur studierte Jarck Latein und Politologie an den Universitäten Marburg, Freiburg und Kiel, wo er 1969 über Das Zisterzienserinnenkloster Lilienthal. Gründung, Verfassung und Stellung zum Zisterzienserorden promovierte.[1] Anschließend arbeitete er im Staatsarchiv Bückeburg, wechselte 1976 an das Staatsarchiv Osnabrück und von dort 1989 an das Staatsarchiv Wolfenbüttel, zu dessen Leitendem Direktor er ernannt worden war.

Leiter des Staatsarchivs Wolfenbüttel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Staatsarchiv Wolfenbüttel

Nach Amtsantritt als Nachfolger von Günter Scheel begann Jarck mit der Modernisierung und Erweiterung des Wolfenbütteler Archivs. Gleichzeitig publizierte er mehrere Monografien zu verschiedenen Themen Braunschweigischer Geschichte und war ebenfalls als Herausgeber tätig. So 1996 von Braunschweigisches Biographisches Lexikon. 19. und 20. Jahrhundert. und im Jahre 2000 von Braunschweigische Landesgeschichte. Jahrtausendrückblick einer Region. und 2006 von Braunschweigisches Biographisches Lexikon. 8. bis 18. Jahrhundert., die heute als Standardwerke dieses Themenbereichs gelten.

Andere Aktivitäten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1994 übernahm Jarck den Vorsitz des Braunschweigischen Geschichtsvereins, dessen Ehrenmitglied er mittlerweile ist.[2] Von 1992 bis 2007 war er zudem Herausgeber des Braunschweigischen Jahrbuchs, „seit 1902 das wissenschaftliche Organ für die Geschichte des Landes Braunschweig bzw. des Raumes Südostniedersachsen.“.[3] Am 3. Mai 2005 errichtete Jarck zusammen mit anderen die Stiftung Niedersächsisches Wirtschaftsarchiv Braunschweig.

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. CISTOPEDIA – Encyclopædia Cisterciensis: Einzelschriften des Stader Geschichts- und Heimatvereins 21. Stade: Selbstverlag des Stader Geschichts- und Heimatvereins 1969. ISSN 0585-0037.
  2. Ehrenmitglieder des Braunschweigischen Geschichtsvereins
  3. Informationen zum Braunschweigischen Jahrbuch