Horst Avenarius

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Horst Avenarius (auch Horst Avenarius-Herborn; * 26. August 1930 in Gau-Algesheim[1]) ist ein Pionier der Öffentlichkeitsarbeit in Deutschland.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Horst Avenarius promovierte 1956 an der Universität München in Geschichte. Er arbeitete von 1957 bis 1969 als Redakteur der Mitarbeiterzeitschrift von Mannesmann, dann als Pressechef bei der Württembergischen Metallwarenfabrik (WMF).[2][3] Von 1973 bis 1989 leitete er die Bereiche Unternehmenskommunikation und Politik des BMW-Konzerns in München. Von 1989 bis 1991 war er Vorstandsvorsitzender der Herbert Quandt-Stiftung.

Seit 1985 lehrt Horst Avenarius an Universitäten und Bildungsträgern. Von 1992 bis 1997 war er Leiter des von ihm aufgebauten Bildungsgangs Public Relations an der Bayerischen Akademie für Werbung und Marketing. Von 2009 bis 2012 hatte er den Vorsitz des Vereins der Freunde des Bayerischen Staatsschauspiels inne.

Avenarius lebt in Gauting bei München.

Funktionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 1988 bis 1991, war Horst Avenarius Vizepräsident der Deutschen Public Relations Gesellschaft (DPRG), von 1992 bis 1997 Vorsitzender des DPRG-Ehrenrats. Von 1992 bis 2008 war er Vorsitzender des Deutschen Rats für Public Relations (DRPR), des höchsten Organs der freiwilligen Selbstkontrolle der in Deutschland.

Von 1995 bis 2007 war Avenarius Kuratoriumsmitglied des Deutschen Museums. 2003 wurde er zum Honorary Fellow of Communicatiewetenschap der Amsterdam School of Communications ernannt. Seit 2004 ist er Kuratoriumsmitglied der University of Management and Communication in Potsdam.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Horst Avenarius-Herborn: Reichs- und Kaiseridee bei französischen Geschichtsdenkern. Beiträge zur Geschichte des Reichsbewußtseins in Europa. München 1956, (München, Universität, Dissertation vom 21. Februar 1957, maschinenschriftlich).
  • als Herausgeber mit Wolfgang Armbrecht: Ist Public Relations eine Wissenschaft? Eine Einführung. Westdeutscher Verlag, Opladen 1992, ISBN 3-531-12387-4.
  • Public Relations. Die Grundform der gesellschaftlichen Kommunikation. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1995, ISBN 3-534-11286-5 (3., unveränderte Auflage. ebenda 2008, ISBN 978-3-534-21949-0).
  • Die ethischen Normen der Public Relations: Kodizes, Richtlinien, freiwillige Selbstkontrolle. Luchterhand, Neuwied u. a. 1998, ISBN 3-472-03425-4.
  • Grundlagen: Ethik in der PR (= BAW-Texte. Reihe Public Relations. 4, ISSN 1614-7219). Bayerische Akademie für Werbung und Marketing, München 2005.
  • als Herausgeber mit Günter Bentele: Selbstkontrolle im Berufsfeld Public Relations. Reflexion und Dokumentation. VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2009, ISBN 978-3-531-16310-9.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Who’s who in Germany. 1976, Bd. 1, S. 33.
  2. Autorenporträt@1@2Vorlage:Toter Link/www.wbg-wissenverbindet.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., Website der Wissenschaftlichen Buchgesellschaft, abgerufen am 28. Juli 2012.
  3. Dr. Horst Avenarius wird 75 Jahre alt@1@2Vorlage:Toter Link/www.drpr-online.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., Website des Deutschen Rats für Public Relations, abgerufen am 28. Juli 2012.