Horst Hischer

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Horst Hischer (* 3. Januar 1943 in Braunschweig) ist ein deutscher Fachbuchautor und emeritierter Universitätsprofessor für Mathematik und ihre Didaktik an der Universität des Saarlandes.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Abitur 1962 studierte Hischer Mathematik, Physik, Pädagogik und Philosophie an der Technischen Universität Braunschweig. 1968 folgte das Erste Staatsexamen für das Lehramt an höheren Schulen in Mathematik, Physik und Philosophie. Im selben Jahr legte er die Diplomphysiker-Hauptprüfung an der TU Braunschweig ab. Hischer gehörte 1975 zu den Gründungsmitgliedern der Gesellschaft für Didaktik der Mathematik (GDM). 1976 promovierte er an der TU Braunschweig über das Thema Zur Konstruktion von Normalmatrizen. Zum Sommersemester 2000 erhielt Hischer eine Berufung zum Professor an der Universität des Saarlandes auf den Lehrstuhl für Mathematik und ihre Didaktik in der Fachrichtung Mathematik der Fakultät für Mathematik und Informatik.

Am 1. April 2007 wurde er emeritiert.

Veröffentlichungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Horst Hischer, Harald Scheid: Materialien zum Analysisunterricht. Herder, Freiburg 1982, ISBN 3-451-19086-9.
  • Horst Hischer (Hrsg.): Mathematikunterricht im Umbruch? Franzbecker, Hildesheim 1992, ISBN 3-88120-211-0.
  • Horst Hischer (Hrsg.): Wie viel Termumformung braucht der Mensch? Franzbecker, Hildesheim 1993, ISBN 3-88120-221-8.
  • Horst Hischer, Harald Scheid: Grundbegriffe der Analysis. Akademischer Verlag, Heidelberg/Berlin/Oxford 1995, ISBN 3-86025-498-7.
  • Horst Hischer, Michael Weiß: Rechenfertigkeit und Begriffsbildung. Franzbecker, Hildesheim 1996, ISBN 3-88120-271-4.
  • Mathematikunterricht und Neue Medien. Franzbecker, Hildesheim 2002, ISBN 3-88120-353-2.
  • Was sind und was sollen Medien, Netze und Vernetzungen? Vernetzung als Medium zur Weltaneignung. Franzbecker, Hildesheim 2010, ISBN 978-3-88120-807-9.
  • Grundlegende Begriffe der Mathematik: Entstehung und Entwicklung. Struktur, Funktion, Zahl. Springer Spektrum, Wiesbaden 2012, ISBN 978-3-8348-1888-1, ISBN 978-3-8348-8632-3.
  • Mathematik – Medien – Bildung. Medialitätsbewusstsein als Bildungsziel: Theorie und Beispiele. Springer Spektrum, Wiesbaden 2016, ISBN 978-3-658-14166-0, ISBN 978-3-658-14167-7.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]