Horst Maschler

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Horst Maschler (* 1933 in Löwen (Schlesien)) ist ein deutscher Metallurg und Politiker (SPD).

Biographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Maschler ist Diplomingenieur. Nach dem Studium der Eisenhüttenkunde an der Humboldt-Universität zu Berlin arbeitete er unter Eduard Maurer am Eisenforschungsinstitut Hennigsdorf. Er promovierte 1975 mit einer wirtschaftswissenschaftlichen Arbeit an der Bergakademie Freiberg. 1989 erhielt er den Nationalpreis der DDR (II. Klasse) für die technologische und anlagentechnische Entwicklung eines Verfahrens zur effektiven Rohstahlerzeugung im Sauerstoffkonverter mit erhöhtem Schrotteinsatz.

1990 trat Maschler der neugegründeten SPD bei und saß für sie unter anderem im Oranienburger Kreistag. Bei der Landtagswahl in Brandenburg 1990 gewann er im Wahlkreis Oranienburg II das Direktmandat. Er legte sein Landtagsmandat jedoch am 11. März 1992 vorzeitig nieder, um eine Leitungsfunktion im Landesrechnungshof Brandenburg anzutreten. Seine Nachfolgerin im Landtag war Barbara Tietze.

Nach Niederlegung seines Landtagsmandates war er bis 1995 Vizepräsident des Landesrechnungshofs Brandenburg und anschließend bis Ende November 1998 als Nachfolger Eberhard Frickes dessen Präsident. Maschler war dabei der erste Präsident eines Landesrechnungshofs in den neuen Bundesländern mit ostdeutscher Vita.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]