Hossein Alīzādeh

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Hossein Alīzādeh in Mailand (2010)
Alizadeh in einem Konzert in London

Hossein Alīzādeh (persisch حسین علیزاده, DMG Ḥoseyn ʿAlizādeh; * 1951 in Teheran) gilt als einer der angesehensten[1] iranischen Komponisten, Radif-Bewahrer, Forscher und Lehrer sowie als exzellenter Tar- und Setar-Spieler. Von vielen wird er als Ostad (Meister) der persischen Musik bezeichnet. Bei Kritikern gilt er als einer der einflussreichsten Künstler seiner Generation.

Er machte viele Aufnahmen mit berühmten Künstlern wie Mohammad-Resa Schadscharian, Nazeri, Khaladj und Gasparyan.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alizadeh machte 1975 seinen Abschluss am Konservatorium und begann an der Fakultät der schönen Künste der Universität von Teheran Komposition und Persische Musik zu studieren. Später setzte er seine Ausbildung an der damaligen Hochschule der Künste Berlin in Komposition und Musikwissenschaften fort. Er studierte mit verschiedenen Meistern der traditionellen persischen Musik, wie Houshang Zarif, Ali Akbar Shahnazi, Nur-Ali Borumand, Mahmoud Karimi, Abdollah Davami, Yusef Forutan, und Sa'id Hormozi. Von ihnen lernte er das Radif der persischen Musik.

Er spielt die Tar und Setar und hat die Sallāneh und Schūrangīs aus der antiken persischen Laute Barbat rekonstruiert.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2007 wurde er gemeinsam mit dem armenischen Musiker Djivan Gasparyan für deren Album The Endless Vision für den Grammy Award nominiert. 2008 wurde er zum herausragendsten Musiker des Jahres gewählt.

Erfindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Dād o Bidād: Ein neues Maqam (Dastgah) in der persischen Musik, durch die Kombination von Guscheh im Dād vom Dastgah von Mahour und dem Guscheh von Bidād im Dastgah von Homayoun.
  • Sallaneh und Shoor-Angiz: Zwei neue Musikinstrumente abgeleitet von der antiken persischen Laute Barbat.

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Setâr Teaching Methodology. An Elementary Course. (دستور سه تار), Mahoor Institute of Culture and Art, (1998) 8. Auflage. Teheran 2007, ISBN 964-6409-33-4.
  • Târ & Setâr Teaching Method. An Intermediate Course. (دستور تار و سه تار), Mahoor Institute of Culture and Art, 2. Auflage. Teheran 2003, ISBN 964-6409-70-9.

Diskografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Filmmusik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Laudan Nooshin, in: Stanley Sadie (Hrsg.): The New Grove Dictionary of Music and Musicians. 2. Auflage. Macmillan, London 2001, ISBN 1-56159-239-0. Oxford University Press, 2001, ISBN 0-19-517067-9.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. همشهری آنلاین‎ auf hamshahrionline.ir