Hugo Gorge

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Hugo Gorge (* 31. Januar 1883 in Botenwald, Mähren; † 25. Dezember 1934 in Wien) war ein österreichischer Architekt.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

George besuchte von 1893 bis 1897 die Unterrealschule in Troppau und anschließend bis 1901 die Staatsgewerbeschule in Brünn. Von 1906 bis 1908 war er außerordentlicher Hörer an der Technischen Hochschule Wien und studierte von 1907 bis 1910 bei Friedrich Ohmann an der Akademie der bildenden Künste in Wien. Ab 1909 war er Mitarbeiter im Atelier Friedrich Ohmann und von 1911 bis 1912 Assistent von Oskar Strnad an der Kunstgewerbeschule Wien. 1933 erhielt er die Befugnis zum Zivilarchitekten.[1]

Doppelwohnhaus in der Werkbundsiedlung Wien (um 1930)

Er entwarf Inneneinrichtungen und errichtete einige Wohn- und Geschäftsbauten in Wien. 1932 beteiligte er sich mit einem Doppelwohnhaus an der Werkbundsiedlung Wien. Seine Entwürfe sind durch ornamentlose Schlichtheit gekennzeichnet. Er war damit neben Adolf Loos und Josef Frank ein früher Vertreter der Moderne in Wien.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Hugo Gorge – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Hugo Gorge. In: Architektenlexikon Wien 1770–1945. Herausgegeben vom Architekturzentrum Wien. Wien 2007.