Huydecoper van Maarsseveen

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Das Wappen des Geschlechts Huydecoper van Maarsseveen, ausgearbeitet durch Jan Moninckx
Joan Huydecoper (I) van Maarsseveen und seine Schützenbruderschaft (Detail Gemälde von Govert Flinck, 1648, im Amsterdams Historisch Museum)
Porträt des Ehepaars Joan Huydecoper (I) van Maarsseveen und Sophia Coymans
Ansicht des Landhauses Goudestein
Ansicht des Schlosses Zeist

Huydecoper van Maarsseveen ist der Name eines Patriziergeschlechtes, welches im Jahre 1637 in den schwedischen Adel erhoben wurde und im Jahre 1814 auch in den neueren niederländischen Adel eingeführt wurde.[1]

Zur Mitte des 16. Jahrhunderts nannten sich diverse Familienmitglieder Bal, um sich ab dem Ende desselben Jahrhunderts Huydecoper und später nach der in ihren Besitz gelangten Herrschaft Maarsseveen Huydecoper van Maarsseveen zu nennen. Jan Jacobsz Bal Huydecoper van Wieringen (1541–1624), seit der Alteratie von Amsterdam im Jahre 1578 Regierungsmitglied von Amsterdam, kaufte sich wie sein Vater Jacob Bal großen Grundbesitz an der Vechte. Im Laufe des Goldenen Zeitalters der Niederlande avancierte die Familie zu einer der einflussreichsten Regentenfamilien Amsterdams.

Das Geschlecht Huydecoper van Maarsseveen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch: Regent von Amsterdam

Die Huydecopers aus dem späteren 17. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Stadthaus der Familie Huydecoper in der Amsterdamer Singel, welches im Jahre 1943 bei einem Fliegerangriff zerstört wurde

Die Huydecopers aus dem 18. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Huydecopers aus dem 19. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Johan Huydecoper (V) van Maarsseveen (1821–1890) trat als Bürgermeister von Maarssen auf. Er war Rat der niederländischen Ersten Kammer und bewohnte Goudestein.[6]
  • Jan Elias Huydecoper (1853–1911) war Rat der Staaten von Utrecht. Es ist nicht sicher, ob er als Grundsteinleger von Wulperhorst auftrat.

Diverses[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Auch die Landhäuser Spruytenburg, Neerbeek, Sluysoort, Geesbeek, Doornburgh, Silverstein, Cromwijk, Vreedenhoff und das Schloss Groeneveld waren im Besitz der Familie Huydecoper van Maarsseveen.

Der afrikanische Zweig des Geschlechtes Huydecoper[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Willem Huydecoper (1788–1826), niederländischer Gesandter am Hof des Königs von Aschanti in Kumasi
  • Jacob Huydecoper (1811–1845), gleichfalls ein niederländischer Gesandter am Hof des Königs von Aschanti in Kumasi
  • Johannes Jacobus Cornelis Huydecoper, Mitglied des niederländischen Gouverments und später Kaufman bei der Firma Ter Meulen in Elmina[7]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • L. Kooymans, Vriendschap en de kunst van het overleven in de zeventiende en achttiende eeuw.(1997)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Huydecoper van Maarsseveen – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. "Opmerkingen over de geslachten behandeld in Nederland's Adelsboek" (1949), Seiten 87 und 88 (PDF; 8,8 MB)
  2. Der Name Huydecoper stammt von Jan Jacobs Großmutter mütterlicherseits, Aeght Luytsdr Huydecoper. Diese verehelichte sich mit Andries Jansz Bal (1482-ca. 1526). Dessen Sohn Jan Andriesz Bal war Jan Jacobs Vater.
  3. Landhaus Cromwijck (nl) (Memento des Originals vom 16. September 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.buitenplaatseninnederland.nl
  4. Landkarte: Een Gedeelte van de Heerlyckheyt van Maersseveen (nl) (Memento des Originals vom 1. März 2005 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.collectieutrecht.nl
  5. Slot Zeist (nl)
  6. jhr. Mr. Joan Huydecoper van Maarsseveen in DBNL (nl)
  7. De Nederlandse begraafplaats in Elmina. (niederländisch)