Hoorn

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Gemeinde Hoorn
Flagge der Gemeinde Hoorn
Flagge
Wappen der Gemeinde Hoorn
Wappen
Provinz  Noord-Holland
Bürgermeister Jan Nieuwenburg (PvdA)
Sitz der Gemeinde Hoorn
Fläche
 – Land
 – Wasser
53,46 km2
20,37 km2
33,09 km2
CBS-Code 0405
Einwohner 74.308 (1. Jan. 2022[1])
Bevölkerungsdichte 1390 Einwohner/km2
Koordinaten 52° 39′ N, 5° 4′ OKoordinaten: 52° 39′ N, 5° 4′ O
Bedeutender Verkehrsweg A7 E22 N243 N247 N302 N506
Vorwahl 0229
Postleitzahlen 1621–1625, 1627–1628, 1689, 1695, 8896
Website Homepage von Hoorn
LocatieHoorn.png
Vorlage:Infobox Ort in den Niederlanden/Wartung/Karte

Hoorn ( anhören?/i) (westfriesisch Hoorn) ist eine niederländische Stadt im Osten der Provinz Nordholland, die in der Region Westfriesland liegt. In der Gemeinde wohnen 74.308 Menschen (Stand 1. Januar 2022) auf einer Grundfläche von rund 53 km². Hiervon sind rund 33 km² Wasser. Die Orte Blokker und Zwaag gehören ebenfalls zur Gemeinde.

Geografie und Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt liegt auf einer Landzunge am Markermeer. Die zum Stadtgebiet gehörenden Wasserflächen nehmen einen größeren Anteil des Stadtareals ein als die Landfläche.

Hoorn ist ein beliebter Ausflugshafen am Markermeer. Vom Bahnhof Hoorn gibt es Verbindungen nach Amsterdam, Alkmaar und Enkhuizen sowie eine Museumseisenbahn nach Medemblik (Museumstoomtram Hoorn–Medemblik). Im Sommer fahren hier von einer Dampflokomotive gezogene Züge.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hoorn wurde erstmals im 12. Jahrhundert in Dokumenten genannt. Ältere Namensformen sind Hoern oder Hoirne. Der Namensursprung der Stadt ist nicht eindeutig geklärt: Es gibt mehrere Herleitungen des Namens wie vom Stiefsohn Hornus des Königs Radbod, der hornartigen Form des ersten Hafens der Stadt oder nach einer Aushangtafel mit einem Post-Einhorn(siehe Wappen) an einem Gebäude am Roode Steen im 14. Jahrhundert.

Nach der Gründung der Vereinigten Ostindischen Kompanie im Jahre 1602, die in Hoorn einen ihrer Sitze hatte, wuchs Hoorn zu einer Hafenstadt internationaler Bedeutung heran. Viele Seefahrer und Entdecker kamen aus Hoorn, so zum Beispiel die Holländer Willem Cornelisz Schouten und Jakob Le Maire.

Die frühere Bedeutung der Stadt als Hafenplatz zeigt sich in der Benennung des südlichsten Punktes Südamerikas mit dem Namen Kap Hoorn nach Schoutens Geburtsort.[2]

Als der Handel unter anderem durch die Konkurrenz Amsterdams und Englands zurückging, blieb Hoorn Fischereihafen und Marktstadt von regionaler Bedeutung.

Bauwerke, Kultur, Denkmale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt hat viele historische Baudenkmäler, darunter das Rathaus, den Hoofdtoren (Hauptturm im Hafen), die Waage von 1609, das Stadttor Oosterpoort (Osttor), einige Kirchen (beispielsweise die Oosterkerk) und viele Häuser aus dem 17. und 18. Jahrhundert.

Es gibt mehrere Museen: Museum van de 20e Eeuw (Museum des 20. Jahrhunderts), Westfries Museum[3] (Museum von Westfriesland) sowie das Dampfstraßenbahnmuseum.[4]

Weitere Sehenswürdigkeiten sind u. a. das Park-Theater Schouwburg Het Park[5] und eine Statue von Jan Pieterszoon Coen (1587–1629), Generalgouverneur der niederländischen Ostindien-Kompanie.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sitzverteilung im Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kommunalwahl am 16. März 2022[6]
Wahlbeteiligung: 46,59 %
 %
20
10
0
14,59
11,25
10,21
10,15
9,79
9,13
7,95
7,84
6,7
12,38
FTa
HLb
1Hd
SHi
Sonst.j
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2018
 %p
 12
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
-10
-12
-14
-16
-18
+4,26
+6,89
−0,76
+10,15
−0,56
−3,79
+0,49
−1,28
+0,96
−16,37
FTa
HLb
1Hd
SHi
Sonst.j
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen
Anmerkungen:
a Fractie Tonnaer
b Hoorn Lokaal
d ÉénHoorn
i Sociaal Hoorn
j Liberaal Hoorn 6,39 % (+6,39 %), De Realistische Partij 3,51 % (+0,7 %), ChristenUnie 2,48 % (–0,31 %), Hoornse Onafhankelijke Partij 0 % (–7,03 %), VOCHoorn 0 % (–6,76 %), Hoornse Senioren Partij 0 % (–5,01 %), Hoorns Belang 0 % (–4,35 %)

Seit 1982 bildet sich der Gemeinderat folgendermaßen:

Partei Sitze[6]a
1982 1986 1990 1994 1998 2002 2006 2010 2014 2018 2022
Fractie Tonnaer 5 2 4 5
Hoorn Lokaal 1 1 4
GroenLinks 3 5 5 4 4 3 3 4 4
ÉénHoorn 4
CDA 7 8 8 6 5 5 4 3 3 4 3
VVD 7 6 6 8 8 5 4 6 4 5 3
D66 1 2 5 5 2 2 1 3 4 3 3
PvdA 7 13 9 8 10 9 11 5 5 3 3
Sociaal Hoorn 2 2
Liberaal Hoorn 2
De Realistische Partij 1 1
ChristenUnie 0 1 1
Hoornse Onafhankelijke Partij 2 2
VOCHoorn 3 6 5 3 2
Hoornse Senioren Partij 2 2 2 2
Hoorns Belang 2 3 1 1 2 1
SP 2 4
Ouderenunie 2
Unie 55+ 1
Centrum Democraten 1 0
Progressief Hoorn 2 1
PSP
PPR
CPN 2 1
Positieve Kombinatie 1
Gesamt 27 31 31 33 33 33 33 35 35 35 35
Anmerkungen
a Parteien, die zwar an der Wahl teilgenommen hatten, aber keinen Ratssitz erlangen konnten, werden nicht berücksichtigt.

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit dem 17. Mai 2016 ist Jan Nieuwenburg (PvdA) amtierender Bürgermeister der Gemeinde.[7] Zu seinem Kollegium zählen die Beigeordneten Nel Douw-van Dam (Tijdelijke Lijst Socialisten), Ben Tap (D66), Theo van Eijk (CDA), Samir Bashara (GroenLinks) sowie der Gemeindesekretär Frans Mencke.[8]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

– aufsteigend nach Geburtsjahr –

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Hoorn – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevolkingsontwikkeling; regio per maand. In: StatLine. Centraal Bureau voor de Statistiek, 28. Februar 2022 (niederländisch).
  2. Archivlink (Memento des Originals vom 3. April 2017 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.hoorn.nl
  3. westfriesmuseum.info
  4. stoomtram.nl
  5. hetpark.nl
  6. a b Ergebnisse der Kommunalwahlen: 1982–2002 2006 2010 2014 2018 2022, abgerufen am 15. April 2022 (niederländisch)
  7. Jan Nieuwenburg nieuwe burgemeester van Hoorn. In: NH Nieuws. 29. März 2016, abgerufen am 13. Mai 2018 (niederländisch).
  8. College van B & W Gemeente Hoorn, abgerufen am 13. Mai 2018 (niederländisch)