Impersonal

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Logisch wäre "Impersonalis" (m.) ohne Plural oder mit "Impersonales", "Impersonalia" ist der Plural zu "Impersonale" (n.)

Der Impersonal (besser: Impersonalis, Plural: Impersonalia) war ursprünglich in der lateinischen Grammatikschreibung eine Modusform. Er entspricht der 3. Person Singular Passiv und drückt allgemeineres, unpersönliches aus, z. B. lat. legitur = 'man liest / es wird gelesen'.

In der heutigen Grammatik werden impersonal oder unpersönlich solche Verben genannt, die nur 'es' als Subjekt haben können, z. B. ' es regnet ', aber nicht 'Gott regnet'. Das hier auftretende 'es' wird expletives 'es' genannt. In einigen Syntaxmodellen wird dieses 'es' nicht als Subjekt gesehen (so werden Verben solcher Sätze in der Valenzgrammatik als avalent bez.), in anderen schon (z. B. in der Dependenzgrammatik). Impersonalia sind in ihrer Formenbildung deutlich eingeschränkter als transitive.

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Metzler Lexikon Sprache (Herausgeber: Helmut Glück), 2005
  • DUDEN-Grammatik 2005 (7. Auflage)