Aktiv und Passiv im Deutschen

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Aktiv (Tätigkeitsform) und Passiv (Leideform) sind die beiden Genera verbi[1], die in der modernen deutschen Grammatik als Bestandteil der Konjugation des Verbs gezählt werden. Das Passiv wird im Deutschen jedoch nicht durch eine Wortform des Verbs, sondern in der Regel durch eine Kombination des Verbs mit Hilfsverben markiert. Das Aktiv hat keine eigenständige Bezeichnung, sondern versteht sich als Abwesenheit einer Passivmarkierung.

Der folgende Artikel behandelt Grundlagenfragen und die Erscheinungsformen des Passivs im Deutschen; für eine allgemeine Einordnung und sprachvergleichende Erläuterungen zum Passiv siehe den Artikel Diathese (Linguistik).

Definition des Passivs und Beispiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Diathese (Linguistik)

Siehe auch: Semantische Rolle, Valenz (Linguistik)

In seiner Reinform bewirkt das Passiv keine Bedeutungsveränderung eines Verbs, sondern nur eine Abwandlung in der grammatischen Darstellung der Argumente eines Verbs, d. h. der Ergänzungen, die „Mitspieler“ in der vom Verb beschriebenen Situation bezeichnen. Wesentlich für das Passiv ist, dass das ranghöchste Argument (die ranghöchste semantische Rolle) des Verbs im Satz unausgedrückt bleibt, oder nur optional mit einer Präposition eingeführt wird. Als Folge davon kann ein anderes Argument an die Subjektposition aufrücken.

Passiv von transitiven Verben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein typisches Beispiel für den oben beschriebenen Mechanismus ist die Ableitung eines Passivsatzes wie Der Rasen wird gemäht. Die Ableitung beginnt mit einer Darstellung des Aktivs:

Aktivsatz: Der Vater mäht den Rasen
Argumente des Verbs
mähen (x,y)
x = Verursacher (Agens) als Subjekt,
y = veränderter Gegenstand (Thema) als direktes Objekt
Passivierung: Der Rasen wird [vom Vater] gemäht.
Argumente des passivierten Verbs
mähen ( [x], y),
[x = Agens unterdrückt]
y = Thema als Subjekt.

In der passivierten Form wird das Agens von „mähen“ nicht mehr an die Subjektstelle gesetzt, es ist aus der Wortbedeutung des Verbs jedoch weiterhin erschließbar (und wird daher als implizites Argument bezeichnet, das in der logischen Darstellung als eine Variable x erhalten bleibt).

Somit bezeichnet die (unmarkierte) Aktivform des Verbs die normale Abbildung von Argumenten auf grammatische Positionen, die Passivform bezeichnet eine Abwandlung dieser Abbildung (eine Diathese), die die syntaktische Valenz des Verbs reduziert.

Unpersönliches Passiv: Passiv von intransitiven Verben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Deutschen kann das Passiv auch von einem Verb gebildet werden, das kein Objekt hat. In diesem Fall entsteht ein sogenanntes unpersönliches Passiv, in dem das Verb ohne jede Ergänzung stehen kann, da das einzige Argument des Verbs vom Passiv unterdrückt wurde:

Aktivsatz: Man darf hier nicht rauchen.
Passivierung: Hier darf nicht geraucht werden.
Argumente des Verbs
rauchen (x) (intransitive Variante)
Passivierung
rauchen ( [x] ) (das einzige Argument ist unterdrückt und muss nicht im Satz erscheinen).

Die unterschiedlichen Formen von Passivsätzen zeigen also weiterhin den Unterschied zwischen transitiven Varianten von „rauchen“ (im ersten Beispiel unten) und intransitiven (im zweiten Beispiel):

  1. „Es wurden Zigarren geraucht“
  2. „Hier darf nicht geraucht werden“

Abgrenzungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Passiv und nichtfinite Verbformen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einige andere Konstruktionen führen ebenfalls dazu, dass ein Subjekt nicht im Satz erscheint, obwohl das Verb von seiner Bedeutung her das entsprechende Argument verlangen würde. Dies ist z. B. im Infinitiv so. Der Unterschied ist jedoch, dass im Passiv weiterhin eine grammatische Subjektposition existiert, die ggf. nur anders besetzt wird. Im Infinitiv fehlt hingegen die grammatische Position für ein Nominativsubjekt gänzlich, und dies allein ist der Grund, warum das entsprechende Argument des Verbs ausbleibt (und auch die Subjektkongruenz des Verbs). Vergleiche:

Der Vater hat den Rasen gemäht
Der RasenNom ist gemäht worden (Passiv)
– den RasenAkk mähen (Infinitiv)

Passiv und Antikausativ[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Passivierung eines Verbs, bei der ein Argument nur in der grammatischen Darstellung unterdrückt wird, ist zu unterscheiden von Fällen, wo ein Verb auch noch in Bedeutungsvarianten vorkommt, die ein Argument weniger haben. Verben wie zerbrechen, öffnen bilden z. B. zwei Varianten, die einer Passivierung oberflächlich ähneln:

Das Kind zerbrach die Tasse  (Transitives Verb: zerbrechen (x,y))
Die Tasse zerbrach         (Intransitives Verb: zerbrechen (y))
Peter öffnete die Tür    (Transitives Verb: öffnen (x,y))
Die Tür öffnete sich    (Intransitives Verb: sich öffnen (y))

Die intransitiven Varianten zerbrechen und sich öffnen werden auch als Antikausativ bezeichnet. Manche Antikausative tragen eine Markierung, wie etwa im Deutschen das hinzutretende Reflexivpronomen sich. Es handelt sich dennoch in keinem Fall um eine Passivierung, weil die Verben auch nicht bedeutungsgleich sind (wogegen bei einer Passivierung die Verbbedeutung unverändert bleibt). Die intransitiven Varianten zerbrechen und sich öffnen stellen einen Vorgang ganz ohne Verursachung dar, daher ist die semantische Rolle des Agens nicht, wie beim Passiv, grammatisch unterdrückt, aber optional mit einer Präposition zusetzbar, sondern sie ist auch semantisch abwesend und nicht optional zusetzbar. Anders gesagt kann ein Passiv daran erkannt werden, dass ein Verursacher immer noch impliziert ist, auch wenn er im Satz nicht mehr genannt werden muss. Das passivierte Verb ist weiterhin als grundsätzlich transitives Verb erkennbar, nur in einer anderen grammatischen Konstruktion.

Bildung von Aktiv und Passiv im Deutschen: Vorgangspassiv[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Passivformen werden in der deutschen Grammatik als „Vorgangspassiv“ bezeichnet, wenn sie in genau derselben Weise wie das aktivische Verb im typischen Fall Vorgänge bezeichnen (neben anderen Möglichkeiten allerdings). Der Begriff „Vorgangspassiv“ steht in Kontrast vor allem zum „Zustandspassiv“.

Passiv mit „werden“[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die häufigste Passivform des Deutschen ist die Bildung mit dem Hilfsverb werden. Im Unterschied zu werden als Hilfsverb des Futurs verbindet sich das passivische werden mit einer Verbform, die als Partizip bezeichnet wird, also mit dem Präfix ge- (soweit kein anderes Präfix am Verb vorliegt) und der Endung -t/-n, z. B. wurde ge-mäh-t, wurde zerbroch-en.

Das Hilfsverb werden selbst steht in der Hierarchie der Hilfsverben dem Vollverb am nächsten:

…dass die Wiese gemäht + werden + soll.
…dass die Wiese gemäht + worden + sein + könnte.

Das Passiv-Hilfsverb werden bildet daher auch alle Flexionsformen des deutschen Verbs aus (wiederum anders als das werden zur Markierung des Futurs), d. h. alle Zeitstufen, sowie auch Konjunktiv und alle Infinitivformen.

Das Passivhilfsverb kann so in beliebige andere Hilfsverbkonstruktionen eingebettet werden. Die Perfektform eines werden-Passivs wird dabei immer mit dem Hilfsverb sein gebildet. Die Partizipform, die das Passivhilfsverb selbst im Perfekt annimmt, ist irregulär, da ohne ge-Präfix gebildet.

Tempus Aktiv Passiv
Präsens Sie ruft mich. Ich werde von ihr gerufen.
Perfekt Sie hat mich gerufen. Ich bin von ihr gerufen worden.
Präteritum Sie rief mich. Ich wurde von ihr gerufen.
Futur Sie wird mich rufen. Ich werde von ihr gerufen werden.

Passiv mit „bekommen“[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein Passiv kann auch mit den Hilfsverben bekommen und (umgangssprachlicher) kriegen gebildet werden. Diese Variante des Passiv wird als bekommen-Passiv, „Rezipientenpassiv“, „Benefizientenpassiv“ oder „Dativpassiv“ bezeichnet.[2] Genauso wie das Passiv mit werden führt es zur Tilgung des ranghöchsten Arguments, seine Besonderheit ist jedoch, dass das Akkusativobjekt unverändert erhalten bleibt und stattdessen ein Dativobjekt in die Subjektposition aufrückt:

Aktivsatz: Der Lehrer nahm dem Schüler das Handy ab.
Argumente des Verbs abnehmen (x,y,z)
• x = Verursacher (Agens) als Subjekt,
• y = Besitzer od. negativ Betroffener als Dativ-Objekt,
• z = übertragener Gegenstand (Thema) als Akkusativ-Objekt
Passivierung: Der Schüler bekam das Handy [vom Lehrer] abgenommen.
Argumente des passivierten Verbs: abnehmen ( [x], y, z),
• Agens unterdrückt
• y = Besitzer / negativ Betroffener als Nominativ-Subjekt
• z wie oben

Gerade in der Kombination bekommt es weggenommen ist sichtbar, dass bekommen hier als Hilfsverb dient und nicht in seiner normalen Bedeutung als Vollverb.

Gebildet wird diese Variante des Passivs von vielen Verben, die sowohl Dativ- als auch Akkusativobjekt haben. Verben, die einen Dativ als einziges Objekt bei sich haben, nehmen in unterschiedlichem Ausmaß an dieser Konstruktion teil (hier gibt es auch schwankende Beurteilungen bei einzelnen Beispielen):

Die Leute applaudierten ihm –– Er bekam applaudiert.
Die Leute widersprachen ihm –– ? Er bekam widersprochen.
Der Mann glich ihm –– (NICHT) * Er bekam geglichen.

Das Zustandspassiv[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Zustandspassiv

Neben dem Vorgangspassiv mit werden existiert eine Konstruktion, die in den meisten Arbeiten als Zustands- oder sein-Passiv beschrieben ist:[3]

Die Türe wird geöffnet. (Vorgangspassiv)
Die Türe ist geöffnet.  (Zustandspassiv)

In der linguistischen Literatur[4] wird häufiger darauf hingewiesen, dass die beiden Konstruktionen nicht parallel sind, sondern dass das Zustandspassiv eine Konstruktion ist, die das Verb sein in der Funktion der Kopula enthält, und die Partizipform in der Funktion eines prädikativen Adjektivs (wogegen es sich im Vorgangspassiv um eine infinite Verbform handelt). Laut Peter Eisenberg ist jedenfalls dann von einem Zustandspassiv auszugehen, wenn dieses (d.h. die Konstruktion mit „sein“ und Partizip II) regulär dem Vorgangspassiv zugeordnet werden kann.[5]

Die Bedeutung des Zustandspassivs ist meistens die eines Resultatszustandes, der vom zugrundeliegenden Verb abgeleitet ist. Im Beispiel Die Türe ist geöffnet wird z. B. der Zustand bezeichnet, der durch das Öffnen herbeigeführt wurde, also wie in Die Tür ist offen, nur dass das Offensein als Folge eines vorherigen Ereignisses präsentiert wird. Daher erfordert nach Gerhard Helbig ein Zustandspassiv (bzw. sein-Passiv) stets ein vorstehendes Vorgangspassiv: Zuerst muss die Türe geöffnet werden (Vorgang), bevor sie geöffnet ist (Resultat).[6]

Die Analyse als Konstruktion aus Kopula + Adjektiv zusammen mit der speziell resultativen Bedeutung macht es möglich, dass beim „Zustandspassiv“ keine Passivierung im engeren Sinn vorliegt, sondern der Fall, dass das adjektivische Partizip ein Produkt eines Wortbildungsvorgangs ist, der Bedeutung und Valenz verändert (ähnlich wie es oben beim Antikausativ dargestellt wurde). (Für Einzelheiten siehe den Hauptartikel.)

Verben ohne Passiv[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Deutschen können neben transitiven Verben auch viele intransitive Verben ein Passiv bilden (nämlich ein unpersönliches Passiv); es gibt jedoch in beiden Gruppen verschiedene Unterklassen, die aus Gründen, die mit ihrer Bedeutung zusammenhängen, keine Passivierung erlauben. (Die genannten Einschränkungen gelten wohlgemerkt nur für das Vorgangspassiv, nicht unbedingt immer für Konstruktionen von der Form des Zustandspassivs).

Bei transitiven Verben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verben, die einen hohen Grad an Transitivität aufweisen, z. B. eine dynamische Situation beschreiben und ein typisches Agens enthalten, sind meist passivierbar. Unter den transitiven Verben, die nicht passivierbar sind, finden sich u. a. folgende Typen:

  • Verben die statische Relationen bezeichnen, z. B. enthalten, haben.
(NICHT:) * Von der Flasche wird Wasser enthalten,
         * Von vielen Leuten wird Schnupfen gehabt.
  • Verben, deren Nominativsubjekt den Auslöser einer Wahrnehmung und deren Akkusativ- oder Dativobjekt den Wahrnehmenden (Experiencer) bezeichnet, z. B. gefallen, ärgern:
(NICHT:) * Mir wird von den Schuhen gefallen
         * Ich werde von diesem Fehlschlag geärgert

(Anders ist es, wenn das Subjekt von ärgern eine aktive Person ist, wie in: Er wird von seinem großen Bruder geärgert)

  • Nicht passivierbar sind ferner reflexive Verben (mit dem Reflexiv als Akkusativobjekt). Ein passiviertes Verb kann somit niemals eine reflexive Interpretation haben. Beispiel: Das Kind wurde gekämmt verweist auf eine andere Person als ungenannten Agens; der Satz ist nicht deutbar als eine Passivierung von Das Kind kämmte sich.

Bei intransitiven Verben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Intransitive Verben, die kein Passiv bilden können, sind neben unsystematischen Einzelfällen die Klasse der „unakkusativischen Verben“, die häufig dadurch auffallen, dass ihr Subjekt eine nicht-agentive semantische Rolle trägt und dass sie das Perfekt mit dem Hilfsverb sein statt haben bilden. (Siehe den verlinkten Artikel für Erläuterungen zum Begriff „Unakkusativität“)

Textfunktionen des Passivs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Informationsstruktur und Kohäsion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Passivierung kann ein wichtiges Mittel sein, um die Informationsgliederung in einem Satz so zu beeinflussen, dass er besser in einen Textzusammenhang passt. Da durch Passivierung ein zugrundeliegendes Objekt in die Subjektposition geholt werden kann, können durch Passivierung die Rollen von Subjekt und Satzgegenstand zur Deckung gebracht werden, wo sie sich ansonsten auf Subjekt und Objekt verteilen würden. In Sprachen wie dem Englischen, das im Vergleich zum Deutschen über eine relativ starre Wortstellung verfügt, erklären sich viele Passivierungen dadurch, dass das zugrundeliegende Objekt so als Subjekt an den Satzanfang gelangt, wo es als Topik bzw. Satzgegenstand dienen kann:

Englisch: This text can’t be read without glasses.
Deutsch: Diesen Text kann man ohne Brille gar nicht lesen.

Da im Deutschen sowohl ein Akkusativ als auch ein Dativ durch Passivierung zum Subjekt werden kann, lassen sich hierdurch leicht Satzreihen bilden, bei denen Aussagen mit verschiedenen Verben an dasselbe Subjekt angeschlossen werden können:[7]

Eri fuhr zu schnell, i wurde von der Polizei angehalten und i bekam den Führerschein entzogen.

Stilistik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stilistisch ist neben der Möglichkeit, die Nennung des Handlungsträgers (respektive Täters) mittels passivischer Ausdrucksformen zurückzustellen, ebenfalls eine erhöhte Vielfalt der Ausdrucksweisen von Bedeutung, wodurch laut Hans-Werner Eroms dem Variationsgebot der Stilistik entsprochen werden kann:[8]

„Im Herbst zieht man sich ins Haus zurück. Die Hochstammrosen sind eingepackt und zur Erde hinuntergebogen, und die Veranda ist zugeschlossen. Vor die Fenster werden Decken gehängt, damit es nicht durch die Ritzen zieht. (Walter Kempowski, Aus großer Zeit, S. 222)“[9]

Hier ermöglicht eine Kombination von Zustands- und Vorgangspassiv sowie anderer passivischer (Ersatz-)Formen (man-Konstruktion, es als Nominativersatz) die Darstellung unterschiedlicher Perspektiven: Zu einer bestimmten Jahreszeit zieht man sich im Allgemeinen ins Haus zurück; bereits abgeschlossene Vorbereitungen im Garten verdeutlicht das Zustandspassiv, während das Vorgangspassiv die im Haus stattfindenden Maßnahmen als noch andauernd hervorhebt.[10]

Das Agens (die handelnde Person, der konkrete Akteur) kann durch Verwendung des Passivs ungenannt bleiben. Eine Aussage kann dadurch objektiver, neutraler oder bedeutender erscheinen.

Passivsätze sind vor allem in der Behördensprache, aber auch in der Wissenschaftssprache häufig. In der gesprochenen Umgangssprache überwiegen die Aktivsätze bei weitem.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Elke Diedrichsen: The German ‘bekommen-passive’ and RRG. In: Linguistic theory and practice: description, implementation and processing. Nr. 49, 2004.
  • Hubert Haider: Fehlende Argumente: vom Passiv zu kohärenten Infinitiven. In: Linguistische Berichte. Nr. 101, 1986, S. 3–33.
  • Oddleif Leirbukt: Untersuchungen zum ‚bekommen’-Passiv im heutigen Deutsch. Niemeyer, Tübingen 1997.
  • Claudia Maienborn: Das Zustandspassiv. Grammatische Einordnung–Bildungsbeschränkung–Interpretationsspielraum. In: Zeitschrift für germanistische Linguistik. Nr. 35(1–2), 2007, S. 83–114.
  • Karin Pittner, Judith Berman: Deutsche Syntax. Ein Arbeitsbuch. Narr Verlag, Tübingen 2004, Kapitel 5 „Passiv“.
  • Irene Rapp: Partizipien und semantische Struktur. Tübingen: Stauffenburg-Verlag. 1997.
  • Marga Reis: Mona Lisa kriegt zu viel – Vom sogenannten ‚Rezipientenpassiv’ im Deutschen. In: Linguistische Berichte. Nr. 96, 1985, S. 140–155.
  • Paul Valentin: Zur Geschichte des deutschen Passivs. In: C.R.L.G. (Hrsg.): Das Passiv im Deutschen (= Linguistische Arbeiten 183). Niemeyer, Tübingen 1987, S. 3–15.
  • Heide Wegener: Er bekommt widersprochen. – Argumente für die Existenz eines Dativpassivs im Deutschen. In: Linguistische Berichte. Nr. 96, 1985, S. 127–139.
  • Frans Plank: Direkte indirekte Objekte, oder: Was uns lehren lehrt. Leuvense, Bijdragen 76 (1987), 37–61. Aus der Universität Konstanz
  • Magnus Frisch: Warum „Passiv“, wenn (es) auch „Aktiv“ geht? Sprachvergleichende Reflexionen über das genus verbi im Lateinischen und Deutschen.. In: Der Altsprachliche Unterricht. 52, Nr. 1, 2009, ISSN 0002-6670, S. 22–33.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Wiktionary: Aktiv – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Wiktionary: Passiv – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. auch Verbalgenera, Verbgenera, Verbgeschlechter, verbale Genera, Genera, Diathesen, Handlungsformen, Aktionsformen, Zustandsformen oder Handlungsrichtungen genannt
  2. Duden. Die Grammatik. 8. Auflage. Dudenverlag, Mannheim, Wien, Zürich 2009, ISBN 978-3-411-04048-3, S. 550 f.
  3. Vgl. Peter Eisenberg: Der Satz. Grundriss der deutschen Grammatik. J.B. Metzler, Stuttgart 3. Auflage 2006, S. 132.
  4. Ausführliche Untersuchung mit Literaturzusammenfassung: Rapp (1997); neuere Untersuchung, die diese Analyse bekräftigt: Maienborn (2007)
  5. Vgl. Peter Eisenberg: Der Satz. Grundriss der deutschen Grammatik. J.B. Metzler, Stuttgart 3. Auflage 2006, S. 133.
  6. Vgl. Gerhard Helbig, Joachim Buscha: Deutsche Grammatik. Ein Handbuch für den Ausländerunterricht. Langenscheidt, Berlin/München 2001, S. 155.
  7. Beispiel aus Diedrichsen (2004), S. 59.
  8. Vgl. Hans-Werner Eroms: Stil und Stilistik. Eine Einführung. 2. Auflage 2014. Erich Schmidt: Berlin. S. 179
  9. Zitiert in: Hans-Werner Eroms: Stil und Stilistik. Eine Einführung. 2. Auflage 2014. Erich Schmidt: Berlin. S. 180
  10. Vgl. Hans-Werner Eroms: Stil und Stilistik. Eine Einführung. 2. Auflage 2014. Erich Schmidt: Berlin. S. 180