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Imre Lichtenberger Bozoki

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Imre Lichtenberger Bozoki, Pseudonym: Imre LB (* 1979 in Novi Sad als Imre Bozsòki), ist ein österreichischer Trompeter, Komponist, Theatermusiker und Regisseur.

Geboren 1979 als Sohn ungarischer Eltern in Novi Sad (Serbien), lebt er seit 1999 in Österreich. Lichtenberger Bozoki studierte Jazztrompete an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz. Er arbeitete als Trompeter u. a. für das Sandy Lopicic Orkestar, The Base, Marina Zettl, Saedi, Gustav.

Nach dem Studium arbeitete er als Bühnenmusiker am Schauspielhaus Graz und am Wiener Volkstheater. Anschließend übernahm er Kompositionen und Musikalische Leitungen für das Burgtheater Wien, Volkstheater Wien, Krétakör, Schauspielhaus Düsseldorf, Staatstheater Stuttgart, Theater im Bahnhof, Oldenburgisches Staatstheater, Landestheater Tirol, uniTcontner (Graz), Forum Stadtpark die Shakespeare Festspiele Rosenburg, Kosmos Theater, Landestheater Niederösterreich und Mozarteum Salzburg.

Während seiner Laufbahn arbeitete er mit zahlreichen Regisseuren zusammen, u. a. Niklaus Helbling, Amèlie Niermeyer, Árpád Schilling, Stefan Bachmann, Wojtek Klemm, Gil Mehmert, Christine Eder, Ed. Hauswirth, Helmut Köpping, Michael Schottenberg, Tanja Witzmann, Monika Klengel, Robert Gerloff, Sandy Lopičić, Sara Ostertag, Sanja Frühwald, Kathrin Herm, Joachim Gottfried Goller.

Seit 2006 bildet er mit Moritz Wallmüller und Tim Breyvogel das Künstlerkollektiv NOTWORK, das zahlreiche Projekte im Bereich Film, Theater und Musik realisiert hat.

Seit Oktober 2023 ist er Senior Artist für Musikalische Rollengestaltung am Max Reinhardt Seminar.[1]

Imre Lichtenberger Bozoki lebt mit der Schauspielerin Suse Lichtenberger und drei gemeinsamen Kindern, darunter Imre Friedrich Lichtenberger, in Wien.

Theatermusik als Komponist und Musikalischer Leiter (Auswahl)

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  • Der Meister und Margarita“ (M. Bulgakov), Regie: Niklaus Helbling, Akademietheater, 2006/07
  • „Haus des Richters“ (Dimitré Dinev), Regie: Niklaus Helbling, Akademietheater, 2007
  • „ Ende gut, alles gut“ (Shakespeare), Regie: Niklaus Helbling, Akademietheater, 2008
  • „Nur Nachts“ (Sibylle Berg), Regie: Niklaus Helbling, Akademietheater, 2010
  • „Der Boxer oder die zweite Luft von Hans Orsolics“ (Franzobel), Regie: N. Helbling, Burgtheater im Kasino, 2011
  • „Eswind/Hideg Szelek“ (Árpád Schilling, Eva Zabezsinsky), Regie: Árpád Schilling, Akademietheater, 2016
  • Die Dreigroschenoper“ (B. Brecht), Regie: Michael Schottenberg, 2011
  • „Bon Voyage“, Regie: Rupert Henning, 2012
  • Woyzeck“ (Büchner/Brennan/Waits/Wilson), Regie: M. Schottenberg, 2013
  • „Die Rote Zora“ (Kurt Held), Regie: Robert Gerloff, 2018
  • „Verteidigung der Demokratie“, Politshow mit Musik, Stück und Regie Christine Eder, 2018
  • „Royava“ (Ibrahim Amir), Regie: Sandy Lopičić, 2019
  • „Der gute Mensch von Sezuan“ (B.Brecht), Regie: Robert Gerloff, 2019
  • „A Csillàgasz àlma“, Regie: Arpad Schilling, Müveszetek Völgye Fesztival, 2006
  • „Pesti Esti“, Regie: Làng Annamària,2007
  • „The Party“, Regie: Arpad Schilling, 2014
  • „Luzer“, Regie: Arpad Schilling, 2014

Theater im Bahnhof

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  • „Europa-Europa“, Regie: Ed Hauswirth/Helmut Köpping, 2009
  • „Graz, Alexanderplatz“, 2012
  • „Polizei Graz. Eine ALL-Inclusive Erfahrung“ (Pia Hierzegger), Regie: Monika Klengel, 2018
  • „Abschlussgala Graz Kulturjahr 2020“, Regie: Monika Klengel, Kasematten, 2021

VRUM Performing Arts Collective

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  • „Tiger Lilien“, Regie: Sanja Tropp Frühwald, Dschungel Wien, 2018
  • „Lover’s Disco(urse)“, Regie: Sanja Tropp Frühwald, Dschungel Wien, 2021
  • „Das Leben macht mir keine Angst“, Regie: Sanja Tropp Frühwald, Dschungel Wien, 2023[2]
  • „Die große Wörterfabrik“,(nach Agnès de Lestrade), Regie: Sanja Tropp Frühwald, Theater und Philharmonie Essen, 2023[3]

Theater an der Josefstadt

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  • „Familie Tot“ (Tòtèk), Örkèny Istvàn, OFF Theater, 2016
  • „Zucker Büstenhalter“, Zyta Rudzka, OFF Theater, 2017
  • „HORSES“, Johannes Schrettle, Werk X am Petersplatz, Premiere Oktober 2022
  • Sin City, oder die bitteren Tränen der Edith Lot, Regie: Imre Lichtenberger Bozoki und Suse Lichtenberger, Schäxpir Festival, Premiere Juni 2025
  • Die verschissene Zeit von Barbi Marković, Uraufführung am Wiener Kosmos Theater im Dezember 2025[8]

Musik-Veröffentlichungen

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  • Lieder aus der Proletenpassion, 2016
  • Jason Neustart „sofort beenden“, phonector, 2005
  • Imre LB & East Rodeo „mosaic“, phonector, 2005
  • Soundtrack für PestiEsti (Kretakör Szinhaz), 2008
  • Als Gast auf „Exhale“ von Saedi, 2011
  • Als Gast auf „Thin Ice“ von Marina Zettl, 2012
  • Produzent der CD „Mitteschichtsjunge“ von Uwe Dreysel, 2014
  • Roumänisches Roulette (von und mit Mercedes Echerer)

Einzelnachweise

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  1. Imre Lichtenberger Bozoki. In: Max Reinhardt Seminar. Abgerufen am 17. März 2026.
  2. Das Leben macht mir keine Angst. In: Dschungel Wien. 22. Januar 2025, abgerufen am 17. März 2026.
  3. Die große Wörterfabrik. In: Ruhr Tourismus GmbH / RuhrBühnen. Abgerufen am 17. März 2026.
  4. Anna Karenina. In: Theater in der Josefstadt. Abgerufen am 17. März 2026.
  5. Der zerbrochene Krug. In: Theater in der Josefstadt. Abgerufen am 17. März 2026.
  6. Onkel Wanja. Abgerufen am 17. März 2026.
  7. Stücke. Abgerufen am 17. März 2026.
  8. Margarete Affenzeller: Uraufführung: Die 1990er umschreiben mit Barbi Markovićs "Die verschissene Zeit". In: DerStandard.at. 12. Dezember 2025, abgerufen am 13. Dezember 2025.