Iolaos

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Dieser Artikel behandelt den Neffen des Herakles. Zu weiteren Bedeutungen siehe Iolaos (Begriffsklärung).
Iolaos hält die Pfeile von Herakles. Attisch-schwarzfiguriger Lekythos. Edinburgh-Maler, um 500 v. Chr.

Iolaos (griechisch Ἰόλαος) ist in der griechischen Mythologie der Sohn des Iphikles und Neffe des Herakles. In manchen Versionen ist er auch sein jüngerer Bruder. Er ist Gefährte und Wagenlenker des Herakles. Er nahm an der kalydonischen Jagd auf den wilden Eber und am Argonautenzug teil. Er half Herakles bei verschiedenen seiner zwölf Arbeiten.

Er gewann als Wagenlenker die Olympischen Spiele und war nach Herakles Tod, zu dessen Andenken er einen Grabhügel errichtete, der Beschützer und Berater seiner Kinder. Bei ihrer Verteidigung gegen Eurystheus fiel er.

Plutarch und Euripides beschreiben ihn als Geliebten des Herakles. Herakles gab Iolaos seine Ex-Frau Megara zur Gattin, nachdem er im Wahnsinn ihre drei gemeinsamen Kinder getötet hatte.

Ihm zu Ehren feierte man in Theben die Iolaeia mit Opfern und Pferderennen.

Im Fernsehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Iolaos gehört zu den Hauptfiguren in den Fernsehserien Hercules und Der junge Hercules. Er wird dabei von Michael Hurst bzw. Dean O’Gorman dargestellt.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Iolaos – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien