Itchy Poopzkid

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Itchy Poopzkid
Itchy Poopzkid auf dem Deichbrand Festival 2015
Itchy Poopzkid auf dem Deichbrand Festival 2015
Allgemeine Informationen
Genre(s) Punk, Pop-Punk, Alternative Rock
Gründung 2001
Website www.itchypoopzkid.de
Aktuelle Besetzung
Sibbi (Sebastian Hafner) (seit 2000)
Panzer (Daniel Friedl) (seit 2000)
Max (Max Zimmer) (seit 2011)

Itchy Poopzkid ist eine dreiköpfige deutsche Punkrock-Band. Sie entstand im Jahr 2001 in Eislingen/Fils, wo alle drei Bandmitglieder auf dieselbe Schule gingen. Die Band hat über 900 Konzerte in ganz Europa gespielt sowie sechs Studio-Alben veröffentlicht.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2000–2004: Die Anfänge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sibbi (Sebastian Hafner), 2016
Panzer (Daniel Friedl), 2016
Max (Maximilian Zimmer), 2016

Im ersten Jahr beschränkten sich die drei Musiker noch auf das Covern von Songs anderer Bands. 2001 beschlossen sie, den Namen der Band zu ändern und selbst Songs zu schreiben. In den folgenden Jahren spielten sie unter anderem als Vorband von Donots, Yellowcard, +44, boysetsfire und den The Bouncing Souls und wurden zu mehreren Musikfestivals eingeladen. Hafner und Friedl tauschen während ihrer Live-Konzerte immer wieder ihre Instrumente untereinander und wechseln sich mit dem Singen ab. Berühmt sind mittlerweile auch ihre Liedansagen, von welchen 89 Stück als Bonus-Tracks auf ihrem ersten Live-Album zu hören sind. 2001 nahmen Itchy Poopzkid ihr erstes Demoalbum auf und veröffentlichten die EPs Two Thumbs Down und Having a Time sowie die Live-CD Fuck-Ups … Live!

2005–2006: Heart To Believe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Itchy Poopzkid unterschrieben einen Plattenvertrag bei Where are my records, wo Ende 2005 ihr erstes Album Heart to Believe erschien. Zu dem aus diesem Album stammenden Song Say no! wurde ein Video geschnitten, welches aber nie in Form einer Single veröffentlicht wurde. Es wird lediglich zum Download auf ihrer Website bereitgestellt.

Sie gingen als Support des Nebenprojekts von Blink 182 "+44" auf Deutschlandtournee.

2007–2008: Time To Ignite[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anderthalb Jahre später folgte im Frühjahr 2007 das zweite Album Time to Ignite. Mit der ersten Singleauskoppelung Silence Is Killing Me erreichten Itchy Poopzkid erstmals die deutschen Charts. Die Musikvideos zu dieser Single und weiteren Liedern der Band wurden in Heavy Rotation auf MTV gespielt.

Itchy Poopzkid traten im Jahre 2007 gegen die Band Madsen bei MTVs Band Trip an und gewannen. Als Preis durften sie eine Folge von der MTV-Show Rockzone komplett moderieren und aussuchen, welche Clips gezeigt wurden. Außerdem durften sie einen Live-Auftritt im Rahmen der MTV European Music Awards in München absolvieren.

Mit Sum 41 gingen sie zudem auf Deutschlandtournee.

2008 spielten Itchy Poopzkid hingegen nur ein paar wenige Live-Auftritte und konzentrierten sich hauptsächlich auf das Songwriting für das dritte Album.

2009–2010: Dead Serious[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das dritte Album Dead Serious erschien am 23. Januar 2009. Erstmals in der Bandgeschichte wurde ein Album auch als Vinyl veröffentlicht.

Im Frühjahr 2009 tourte die Band durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Ab dem 24. September 2009 spielte Itchy Poopzkid in England und ab dem 25. November 2009 fand abermals eine Tour durch Deutschland, Österreich und die Schweiz statt. Sie endete einen Monat später in Ulm.

2010: Lights Out London[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach Touren durch Irland und Schweden Anfang des Jahres 2010 beschäftigte sich die Band damit, neue Lieder zu schreiben und das vierte Album fertigzustellen. Angekündigt war eine Single mit dem Namen „Why Still Bother“, für die auch bereits ein zugehöriges Musikvideo gedreht wurde, welches in Zusammenarbeit mit der WDCS (Whale and Dolphin Conservation Society) auf die für Tiere gefährlichen Sonare im Meer aufmerksam macht und am 21. Oktober 2010 erschien.[1]

Am 25. Februar 2011 erschien das Album Lights out London, welches unter dem ebenfalls 2011 selbstgegründeten Label „Findaway Records“ veröffentlicht wurde. Unter diesem Label veröffentlichten sie auch ihre ersten drei Alben neu mit vielen, teilweise unveröffentlichten, Bonustracks.

Am 31. Januar 2011 verkündeten Itchy Poopzkid auf ihrer Website, dass der Schlagzeuger Tobias Danne die Band verlässt, mit der Begründung, dass ihm die Situation mit dem einem eigenen Platten-Label zu anstrengend und zeitaufwändig werde. Er wurde durch den langjährigen Drum- und Lichttechniker der Band, Max Zimmer, ersetzt.

Nachdem Itchy Poopzkid mit dem Album Lights out London den bis dahin höchsten Chart-Einstieg der Bandgeschichte auf Platz 35 erreicht hatten, begaben sie sich von März bis Mai auf Tour durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Als Vorgruppe spielte die Band Attack! Attack! aus Wales.

Der Itchy Poopzkid Song The Living aus dem Album Dead Serious wurde 2011 Titelsong der Fernsehwerbungs-Kampagne der Automarke Suzuki.

2013: Ports and Chords[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 25. Januar 2013 erscheint ihr neues Album Ports & Chords in verschiedenen Versionen, wiederum auf dem bandeigenen Label „Findaway Records“, und steigt auf Platz 27 der deutschen Album-Charts ein. Das Album beinhaltet Features mit Künstlern wie Charlotte Cooper (The Subways) und Guido Knollmann (Donots). Im März und April spielt die Band die dazugehörige Tournee mit den Supports MxPx (USA) und Marathonmann. Es erscheinen Musikvideos der Songs „We Say So“, „I Believe“ und „The Pirate Song“.

Nachdem Itchy Poopzkid im Sommer und Herbst 2013 auf einigen europäischen Festivals auftraten und ein weiteres Video zum Song „Tonight“ veröffentlichen, touren sie von Oktober bis Dezember durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Im Vorprogramm treten Mega! Mega! aus Berlin auf.

2015: Six[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2016-01-23 Itchy Poopzkid (Schüler-Rockfestival 2016) 003.jpg

Nachdem die Band das komplette Jahr 2014 mit Songwriting und Studio-Aufnahmen verbrachte, erschien am 10. April 2015 ihr sechstes Album Six. Im Dezember 2014 erschien vorab ein Video des Songs Out there mit einem sehr innovativen Lyric-Video und Ende März 2015 dann die Single Dancing in the sun. Im Video zu diesem Song erhielt die Band Unterstützung von vielen NGOs, wie Sea Shepherd, Amnesty International, Peta, Ocean Care und Greenpeace.

Zusätzlich zum Album Six veröffentlichte die Band am 10. April außerdem ein selbstgeschriebenes Buch, welches den Titel How to survive as a rock band trägt.

Six stieg in Deutschland auf Platz 5 der Albumcharts ein, in Österreich auf Platz 35 und in der Schweiz auf Platz 80. In allen drei Ländern ist das die bis dato höchste Chartplatzierung der Band.

Kurz nach der Veröffentlichung des Albums ging die Band auf eine komplett ausverkaufte Club-Tour durch fünf deutsche Städte.

Anfang September erschien das Buch How To Survive As A Rock Band als eigenständiges Produkt im Handel, welches kurz nach Erscheinen bereits in die zweite Auflage ging. Auch die Single Kings & Queens, begleitet von einem Musikvideo, wurde im September veröffentlicht.

Im Oktober und November 2015 spielte die Band eine große Tour durch Deutschland, Österreich und Schweiz mit 24 Konzerten.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Chartplatzierungen
(vorläufig)
Erklärung der Daten
Alben
Time to Ignite
  DE 68 16.04.2007 (2 Wo.) [2]
Dead Serious
  DE 39 09.02.2009 (3 Wo.) [2]
  AT 56 06.02.2009 (1 Wo.) [3]
Lights Out London
  DE 35 11.03.2011 (1 Wo.) [2]
  AT 74 11.03.2011 (1 Wo.) [4]
Ports & Chords
  DE 27 08.02.2013 (1 Wo.) [2]
Six
  DE 5 24.04.2015 (… Wo.) [2]
  AT 35 24.04.2015 (… Wo.)
  CH 80 19.04.2015 (… Wo.)
Singles
Silence Is Killing Me
  DE 81 09.04.2007 (1 Wo.) [5]
Vorlage:Infobox Chartplatzierungen/Wartung/ohne Quellen
Vorlage:Infobox Chartplatzierungen/Wartung/vorläufige Chartplatzierung

EPs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2001: Two Thumbs Down (Demo CD in Eigenregie)
  • 2003: … Having a Time! (Eigenregie)

Live-Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2004: Fuck-Ups … Live! (Eigenregie)

Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2005: Say No
  • 2007: Silence Is Killing Me
  • 2007: And I'll Walk Away
  • 2007: You Don't Bring Me Down
  • 2009: The Living
  • 2009: Pretty Me
  • 2009: The Lottery
  • 2011: Why Still Bother
  • 2011: Down Down Down
  • 2011: It's Tricky (Run DMC Cover)
  • 2012: We Say So
  • 2013: I Believe
  • 2013: The Pirate Song (feat. Guido (Donots))
  • 2013: Tonight
  • 2014: Out There
  • 2015: Dancing in the Sun
  • 2015: Kings & Queens

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Itchy Poopzkid – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. YouTube-Video: Itchy Poopzkid – Why Still Bother, zuletzt gesichtet am 2. Oktober 2010
  2. a b c d e Chartverfolgung – Itchy Poopzkid – Longplay in Deutschland
  3. Chartverfolgung – Itchy Poopzkid – Longplay in Österreich
  4. Österreichische Charts der Woche 09/2011
  5. Chartverfolgung – Itchy Poopzkid – Single